Ästhetische Resonanz
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Autorenporträt

Arne Klawitter


Prof. Dr. Arne Klawitter studierte Germanistik, englische und nordamerikanische Literatur sowie Philosophie an der Universität Rostock mit Studienaufenthalten in Glasgow, Berkeley und Nantes und wurde 2001 mit einer Arbeit über Michel Foucaults Literaturontologie promoviert. Von 2008 bis 2013 war er Associate Professor an der Universität Kyoto. Nach der Habilitation 2012 in Münster trat er im Frühjahr 2013 eine Professur für Neuere deutsche Literatur an der Waseda-Universität in Tokyo an.


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Arne Klawitter

Ästhetische Resonanz

Zeichen und Schriftästhetik aus Ostasien in der deutschsprachigen Literatur und Geistesgeschichte

1. Auflage 2015
486 Seiten mit zahlreichen Abbildungen
ISBN 978-3-8470-0359-5
V&R unipress

54,99 €
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Die Studie betritt und erschließt sowohl in ihrem Gegenstandsbereich als auch in methodologischer Hinsicht literaturwissenschaftliches Neuland. Vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung deutschsprachiger Schriftsteller mit den für sie unlesbaren chinesischen Schriftzeichen entwickelt sie den Begriff der »ästhetischen Resonanz« und erforscht die Präsenz und Funktion chinesischer Schriftzeichen in der deutschen Literatur- und Wissenschaftsgeschichte vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Sie fragt, welche Inspirationen die deutschsprachige Literatur aus der Begegnung mit diesen Schriftzeichen und poetischen Formen erhalten hat, was dann exemplarisch an Werken von Ludwig August Unzer, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Rückert, Yvan Goll, Albert Ehrenstein, Max Dauthendey und Max Kommerell aufgezeigt wird. Mit dem methodisch-theoretischen Ansatz der ästhetischen Resonanz wird der literaturwissenschaftlichen Forschung ein ganz neues Untersuchungsfeld eröffnet und definiert, in dem sprachliche Zeichen nicht mehr primär nach ihrem Sinngehalt oder ihrer signifikanten Struktur befragt werden, sondern nach ihrer affektiven und ästhetischen Wirkung. Für deren Analyse wird mit dem Konzept einer post-semiotischen Resonanzästhetik ein Ausgangspunkt geschaffen und zur Diskussion gestellt, von dem aus das vermeintlich Unlesbare diskursiv lesbar wird.

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