02.04.2015

Am 4. April wird Daniel Cohn-Bendit siebzig!

Daniel Cohn-Bendit wird am 4. April siebzig Jahre alt. Nicht nur als Politiker und Autor macht er von sich reden: auch ist er als einer der Wortführer der 68er Bewegung längst Teil der Zeitgeschichte. 
Seine Rolle als Schlüsselfigur analysiert Sebastian Voigt in seinem neuen Buch »Der jüdische Mai '68. Pierre Goldman, Daniel Cohn-Bendit und André Glucksmann im Nachkriegsfrankreich«

Der Autor zeichnet die Lebenswege der drei Protagonisten im Umfeld des Pariser Mai und der radikalen Linken im Nachkriegsfrankreich nach: Daniel Cohn-Bendit, der als Person das Ereignis symbolisiert, Pierre Goldman, der bis zu seiner Ermordung im Jahr 1979 die Ikone der radikalen Linken war, und André Glucksmann, vormals der maoistischen Strömung zugeneigt, der Mitte der 1970er Jahre die antitotalitäre Denkrichtung der »Neuen Philosophen« mitbegründete. Mit einem Blick zurück auf die Elterngeneration und deren in der Zwischenkriegszeit liegende Erfahrungsgeschichte rückt Sebastian Voigt die politischen Biografien der drei jüdischen Aktivisten in einen gedächtnisgeschichtlichen Zusammenhang.

Quelle Foto: wikimedia commons


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