12.02.2013

»Aufwachen bitte!« Plädoyer für eine veränderte Religionspolitik von Thomas Großbölting

Das religiöse Feld im Umbruch: Glaube in Deutschland nach 1945
Ein Interview mit Herrn Professor Dr. Thomas Großbölting: 


Die Diskussion, die wir um Religion in Politik und Gesellschaft führen, ist oft rückständig, warnt Professor Dr. Thomas Großbölting:
»In einer Mischung aus Bequemlichkeit und Ignoranz beschreitet insbesondere die Politik weiter die üblichen und scheinbar bewährten Wege.« Thomas Großbölting hat den Glauben in Deutschland seit 1945 erforscht. In seinem neuen Buch »Der verlorene Himmel« bringt er uns auf den Stand der aktuellen Entwicklung. Er tritt ein für eine veränderte Religionspolitik.

Guten Tag, Herr Professor Großbölting.
Ihr großes Thema des Buches ist »Glaube in Deutschland seit 1945«. Was hat Sie persönlich motiviert, sich damit zu befassen? Wie halten Sie selbst es mit der Religion?
 

Nicht nur als Historiker und Mitantragsteller im Exzellenzcluster »Religion und Politik« interessiert mich das Thema brennend, sondern auch persönlich: Ich bin selbst katholisch getauft und erlebe in meiner eigenen Umgebung die Veränderungen sehr stark. Während das Leben meiner Großeltern und Eltern noch intensiv geprägt war von der Religion, ist es das meinige nur noch zum Teil. Und für meine eigenen Kinder hat das Thema Religion einen noch geringeren Stellenwert, eher ein »nice to know« als ein wichtiges Anliegen, mit dem sie sich auseinandersetzen. Zudem ärgert mich vieles, was ich im Bereich meiner Kirche aktuell beobachte: ein Teil der Bischöfe, die ihre eigene Stellung wieder stärker sakralisieren und damit versuchen ihre Autorität zu stärken; eine Festlegung auf die Zahlung der Kirchensteuer als das wichtigste Kriterium der Zugehörigkeit zur Kirche; die Zurückweisung einer vergewaltigten Frau, um das Gespräch  über die »Pille danach« zu vermeiden; diese unglaubliche Fixierung auf Fragen der Sexualmoral… Ich bedauere sehr, wie stark solche Fragen den befreienden Charakter der christlichen Botschaft überdecken.  
 
Warum ist dieses Thema so wichtig? Was daran hat Sie ›gepackt‹?
 

Es ist vor allem die Beobachtung eines grundstürzenden und dramatischen Wandels, die mich fasziniert: Es hat viele Jahrhunderte gedauert, bis in Europa das Christentum heimisch wurde. Für den größten Teil der Menschheitsgeschichte schien es unmöglich, nicht an einen Gott zu glauben, für viele Menschen in verschiedenen Teilen der Welt ist das immer noch so. Nur: In Westeuropa und vor allem in Deutschland scheint sich dieser Zusammenhang rasch und nachhaltig aufzulösen.
Diesen Wandel können vermutlich viele von uns auch in ihrer eigenen Umgebung beobachten: Das Leben vieler Menschen in der Großelterngeneration war noch stark eingebunden in die religiösen Rituale und das Kirchenjahr. Deren Bedeutung und ihre biografische Prägekraft nahmen über die folgenden Generationen stark ab. Innerhalb von wenigen Jahrzehnten, seit den 1960er Jahren nämlich, scheint sich diese enge Bindung zu lösen. Warum ist das so? Und welche Folgen hat das? Das sind die Fragen, die mich gepackt haben.

 Wer nachvollziehen und verstehen will, wie Glaube in Deutschland sich seit 1945 verändert hat, muss Ihr Buch lesen. Können Sie uns die Veränderung dennoch kurz skizzieren?
 
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs avancierte das Christentum in Deutschland zu einem besonderen Hoffnungsträger. Insbesondere die katholische Kirche galt zeitgenössisch als »Siegerin in Trümmern«, hatte sie doch vermeintlich den Nationalsozialismus unbeschadet überstanden. Viele Gruppen innerhalb von Politik und Kirchen waren von einer tiefgreifenden Euphorie geprägt, dass die Gesellschaft sich nun umfassend re-christianisieren werde. In der Ära Adenauer traf diese Stimmung auf starke politische Unterstützung, was sich in der Familien-, der Bildungs- und der Medienpolitik, aber auch in der rechtlichen Stellung der Kirchen niederschlug. Der staatliche Kirchensteuereinzug, Schulen und Kindergärten in kirchlicher Trägerschaft, theologische Fakultäten mit intensivem Kircheneinfluss, eine dominierende Stellung von Caritas und Diakonie in der Krankenversorgung und auf dem Wohlfahrtsmarkt – all diese aktuellen Beobachtungen gehen auf die Frühzeit der Bundesrepublik zurück, in der eine »hinkende Trennung« von Staat und Kirchen installiert wurde. Diese enge Verflechtung war politisch gewollt, wurde institutionell breit abgestützt, hat sich bis heute in ihren Grundzügen erhalten und erklärt einen Teil der Probleme, die wir heute im religiösen Feld beobachten können.
 
Diese Konstanz steht in einem scharfen Kontrast zu einem grundlegenden Wandel der Kirchen als Religionsgemeinschaften. Seit den 1960er Jahren repräsentieren sie einen zunehmend kleiner werdenden Teil der Gesellschaft. Dass evangelische und katholische Kirche einen Großteil der Bevölkerung zu ihren Mitgliedern zählen konnten, gilt eben nur für die Frühzeit der Bundesrepublik.
Auch intern veränderten sie sich grundlegend: Im 19. und 20. Jahrhundert richteten sich die Kirchen als Organisationen aus. Die Mitglieder hatten sich nach den verbindlich festgelegten Vorgaben zu richten, wurden entsprechend unterwiesen, angeleitet und im Zweifelsfall auch diszipliniert. Obwohl in der Bibel oder in der alten Kirche gar nicht besonders betont, waren vor allem Fragen der Sexualmoral, des Zusammenlebens von Mann und Frau wie auch die Kindererziehung hochgradig kirchlich reglementiert eingebunden.
Aber schon in den 1950er Jahren gingen Anspruch und Wirklichkeit deutlich auseinander. Viele Gläubige distanzierten sich von diesen Vorgaben und lebten ihren Alltag nach anderen Regeln. In den 1960er und 1970er Jahren wurde der Unmut auch öffentlich, wie zum Beispiel beim Protestkatholikentag 1968 in Essen, bei dem es eine breite Zurückweisung des päpstlichen Verbots der Empfängnisverhütung gab.
Die Kirchen waren dabei aber nicht nur Betroffene, sondern haben diesen Wandel auch selbst mitgestaltet.
 
Das heißt, das Verhältnis von Kirche und Gesellschaft hat sich grundlegend verändert. Welchen Teil haben denn die Kirchen selbst zu diesen Veränderungen beigetragen?
 

Der wichtigste, in der öffentlichen Diskussion aber wenig beachtete Wandel findet in den Kirchen selbst statt: »In der Hölle brennt kein Feuer mehr« – so haben es schon zeitgenössische Beobachter in den 1970er Jahren beschrieben. Wo das Christentum in der Theologie und Pastoral über Jahrhunderte von der Auseinandersetzung mit Schuld, Sühne und Erlösung geprägt war, da änderten sich die Vorzeichen der Pastoral in der Nachkriegszeit ganz gewaltig. Heute stehen Vokabeln wie Liebe, Heilung und Erlösung im Vordergrund. Während über mindestens eineinhalb Jahrhunderte der Christ vor allem auf feste Regeln getrimmt war und sich nach denen zu richten hatte, wird er heute auch von vielen Teilen der Kirche selbst als »Suchender« begriffen, der auf seinem Weg zu begleiten ist. Von festen Regeln ist dabei kaum noch die Rede. Parallel zur Aufwertung des Laien hat sich insbesondere in der katholischen Kirche auch die Rolle des Priesters gewandelt: Aus »Hochwürden« ist ein überforderter geistlicher Dienstleister geworden, der verzweifelt um Kundschaft ringt. Was es bedeutet, katholisch oder evangelisch zu sein, und wie dadurch das einzelne Leben geprägt wird, hat sich also in den sechs Jahrzehnten seit dem Zweiten Weltkrieg stark verändert und das religiöse Feld insgesamt geprägt.

Können Sie die aktuelle Situation an ein paar Zahlen verdeutlichen?
 
Noch 1950 gehörten 95% der Deutschen einer der beiden christlichen Großkonfessionen an, zwischen Katholiken und Protestanten verteilten sich die Anteile ungefähr gleich. Trotz einer breit diskutierten Säkularisierungswelle in den 1970er Jahren änderte sich diese Konstellation statistisch eher langsam. Am Ende der 1980er Jahre standen neben jeweils über 40% Mitglieder in der evangelischen und der katholischen Kirche über 10% Menschen ohne konfessionelle Bindung und circa 3% islamische Mitbürgerinnen und Mitbürger. Die Wiedervereinigung mit der DDR, in der nur noch ein knappes Fünftel der Bevölkerung einer Kirche angehörte, erhöhte den Anteil der Konfessionsfreien dann schlagartig. In den 1990er Jahren stieg deren Zahl kontinuierlich weiter an. Aktuell haben wir ein religiöses Feld, in dem die Mitgliederzahlen bei Katholiken und Protestanten jeweils unter einem Drittel liegen, die Zahl der Konfessionsfreien weit darüber und ein Anteil von drei bis vier Prozent islamischer Gläubiger.
 
Und wie lautet die Prognose?
 

Mit Blick auf die zukünftige Entwicklung gehen viele Sozialwissenschaftler wie auch Experten innerhalb der Kirchen selbst davon aus, dass um 2025 herum weniger als die Hälfte der Bevölkerung noch einer der christlichen Großkonfessionen angehört. Bereits jetzt gehören nur noch 30% der Unter-Dreißigjährigen einer der Großkirchen an. Die Rede von einer christlichen Gesellschaft, wie sie heute gelegentlich zu vernehmen ist, wird zunehmend begründungsbedürftig.
 
Sie distanzieren sich von einem simplen Verständnis des Begriffs der Säkularisierung. Warum?
 
Wenn »Säkularisierung« so verstanden wird, dass mit zunehmender Modernisierung die Bedeutung der Religion gleichsam automatisch verschwindet, dann ist der Begriff falsch. In vielen Teilen der Welt, insbesondere in den USA, sehen wir genau die gegenteilige Entwicklung: Trotz und zum Teil wegen der verschiedenen Formen von Modernisierung wird Religion für viele Menschen attraktiv. Weltweit betrachtet ist nicht allein der Islam, sondern vor allem das charismatische Christentum auf einem gewaltigen Vormarsch.
 
In Deutschland scheint mir das Gegenteil der Fall: Mit Blick auf die Gesellschaft hat Religion an Bedeutung verloren, ein politischer Faktor ist sie nur noch begrenzt. Viele Menschen haben das Interesse an religiöse Überlegungen und Motive verloren. Diejenigen, für die der Glaube weiterhin eine Rolle spielt, sind weniger kirchengebunden, sondern stellen sich ihre Religion mehr und mehr individuell zusammen. Diese Individualisierung bedeutet aber auch, dass Religion weniger sozialen Niederschlag findet. Es gibt also einen massiven Bedeutungsverlust von Religion überhaupt, den wir als Säkularisierung fassen können.
Im verbleibenden religiösen Feld gibt es eine massive Pluralisierung innerhalb der christlichen Großkonfessionen: Was Gott sein soll und welche Konsequenzen der einzelne daraus zieht – Fragen wie diese werden immer weniger einheitlich beantwortet. Die Bastelreligiosität, in der sich jeder seinen Glauben aus verschiedenen Bausteinen zusammensetzt, ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel.
 
Blickt man über die katholische und evangelische Kirche hinaus, macht man zusätzlich eine interessante Beobachtung: Sieht man die verschiedenen Religionsgemeinschaften als Konkurrenten um die Aufmerksamkeit eines an Transzendenz interessierten Publikums, dann läge es nahe anzunehmen, dass sich das religiöse Feld zunehmend pluralisiert und andere Religionsgemeinschaften stärker werden. Was in vielen Gesellschaften und vor allem in den USA zu beobachten ist, scheint in Deutschland aber nur in geringem Maße einzutreten. Religion außerhalb der christlichen Großkirchen bleibt verhältnismäßig schwach. Die weltweit am stärksten wachsende Religionsausrichtung beispielsweise, das charismatische Christentum, ist in Deutschland nur sehr wenig vertreten. Die katholische und die evangelische Kirche sind so stark institutionalisiert, dass es daneben nur wenig Platz für andere Religionsgemeinschaften zu geben scheint.

Sie haben Ihrem Buch den Titel »Der verlorene Himmel« gegeben. Warum?
 
Ich habe das Buch bewusst nicht »der zerstörte« oder »der abgeschaffte Himmel« genannt, sondern »der verlorene«: Das Christentum an sich ist nicht tot, wohl aber sind die spezifischen Sozialformationen an ihr Ende gekommen, die es in den vergangenen Jahrhunderten geprägt haben. Die Option eines gläubigen Lebens ist da, aber für immer weniger Menschen ist sie persönlich noch relevant, für immer mehr gesellschaftliche Zusammenhänge ist sie »verloren« gegangen.
Erstaunlich ist, dass es bei dieser Entwicklung keine externe Bedrohung der christlichen Religion gab beispielsweise durch eine diktatorische Ideologie wie im Nationalsozialismus oder in der SED-Diktatur. Es gibt auch keine Konkurrenzreligion, die dem Christentum das Terrain streitig macht. Stattdessen beobachten wir einen Erosionsprozess, der sich als Auszehrung und Fragmentierung im Innern wie auch als breiter Schwund von gesellschaftlichen Verankerungen nach außen fassen lässt. Diese besondere Mischung lässt aus meiner Sicht keine gute Zukunftsprognose für die volkskirchlichen Strukturen zu.
    
Gesellschaftlich breit diskutiert wird hierzulande auch immer wieder die Begegnung mit dem Islam in Deutschland. Was macht den Dialog eigentlich so schwierig?
 

Wie eine Minderheit in der Mehrheitsgesellschaft ankommt, hängt weniger von den »Neuen« ab, sondern vor allem von den vielen, die schon dort sind. Ganz pointiert gesagt: Jede Gesellschaft hat den Islam, den sie verdient. In Deutschland »neue« Religionsgemeinschaften wie der Islam stoßen religionspolitisch in dem Maße an eine »gläserne Decke«, wie die Privilegierung der christlichen Großkonfessionen die gleichberechtigte Integration anderer Religionsgemeinschaften in Frage stellt.
Das Christentum gewann in diesen Abwehrreflexen nicht als religiöse Überzeugung an Gewicht, sondern vor allem als Traditionselement eines »abendländischen« Kulturkreises. Pointiert gesagt: Das Läuten von Kirchenglocken beispielsweise erscheint aus dieser kulturchristlichen Haltung angesichts der Begegnung mit dem Islam nicht mehr als Einladung zur Messfeier, sondern vor allem als Teil eines allgemeinen Brauchtums. Fatal wird es dann, wenn dieses Kulturchristentum politisch instrumentalisiert wird. Dagegen müssen sich auch die christlichen Kirchen entschieden wehren, da das ihrer Botschaft widerspricht.
    
Sie treten ein für eine veränderte Religionspolitik. Was ist hier Ihr Anliegen, Ihr Vorschlag an Politik und Kirche?
 
Zunächst einmal: Aufwachen bitte! Die Diskussion um Religion und Religionspolitik bewegt sich weithin im geistigen Umfeld der 1950er Jahre. In einer Mischung aus Bequemlichkeit und Ignoranz beschreitet insbesondere die Politik weiter die üblichen und scheinbar bewährten Wege. Die Beschneidungsdebatte, die Verteilung von Koranexemplaren durch Salafisten, aber auch die Diskussionen um die Abweisung einer vergewaltigen Frau durch eine katholische Klinik – viele Diskussionen der vergangenen Wochen und Monate zeigen aber, dass wir auf diese Weise den Veränderungen im religiösen Feld nicht gerecht werden. Wir riskieren auf diese Weise mindestens dreierlei: dass nicht-christliche religiöse Gruppen nicht integriert werden, dass die Rechte und Ansprüche der Konfessionsfreien unter den Tisch fallen und dass auch das Arrangement mit den christlichen Großkonfessionen zunehmend dysfunktional wird, sowohl für Staat und Gesellschaft wie auch für die Kirchen selbst.Auch die beiden christlichen Kirchen selbst profitieren von ihrer privilegierten staatlichen Einbindung allenfalls kurzfristig und nur als Organisationen, nicht aber als Religionsgemeinschaften, im Gegenteil! Die Sozialformen, in denen sich christliches Leben heute zeigt, sind hochgradig gesellschaftlich integriert, gut organisiert und – das ist das Erschreckende dabei - für viele Menschen zugleich unattraktiver denn je. Vielleicht sollten sich auch die Kirchen selbstkritisch fragen, ob so manches staatliche Privileg nicht eher Ballast als Vorteil ist. Eine lebendige Verkündigung oder gar die Erfüllung eines prophetischen Auftrags sehen anders aus.
Hinzu kommt, dass insbesondere die katholische Kirche weiterhin an einem Geschlossenheitsprinzip festhält, das absolut kontraproduktiv ist und auch ihren Mitgliedern Freiheitsrechte verweigert. Vielfalt taucht unter diesen Bedingungen vor allem als Konflikt auf. Die gekündigte lesbische Erzieherin in einem kirchlichen Kindergarten oder der wiederverheiratete Studienrat an einer kirchlichen Schule, der als nicht mehr tragbar erscheint – viele werden solche oder andere Fälle kennen. Das ist nicht nur ein andauerndes PR-Desaster, sondern vor allem eine Pervertierung der eigenen Botschaft. Die Situation des religiösen Feldes in Deutschland ist in keiner Weise »religionsproduktiv«. Neue Formen, Sprachen oder Ansätze religiösen Lebens kommen nicht auf. Ganz zugespitzt gesagt: Die institutionelle Stärke der großen Kirchen erstickt nicht nur intern viel Initiative, sondern lähmt das religiöse Feld auch nach außen hin.
 
Vielen Dank für das Gespräch.
  
    
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