14.06.2016

Aus aktuellem Anlass: Wenn Feindbilder Politik machen

Kurz nach dem schlimmstem Terrorakt in den USA seit dem 11. September nutzt der Präsidentschaftskanditat Donald Trump die Tat für sich. Er sieht darin sein Feindbild bestätigt, nämlich dass von --zugewanderten-- Muslimen Gefahr ausgehe. Obwohl der Attentäter aus New York stammt. Aufschlussreiches über Feindbilder und die Psychologie der Dämonisierung gibt es vom israelischen Psychologe Prof. Dr. Haim Omer und Nahi Alon.

In seinem Buch »Feindbilder« schreibt er in der Einleitung: »Die dämonische Sicht ist eine sich entwickelnde Haltung, die mit Zweifel beginnt, sich mit Verdächtigung fortsetzt, mit Gewissheit endet und schließlich droht, in einer Form gewalttätiger Aktion zu münden. Wenn eine Person erst einmal in eine dämonische Geisteshaltung geraten ist, sucht sie nach Hinweisen und Signalen und überprüft die verborgenen negativen Motive des anderen.[...]  Beim Suchen nach der versteckten negativen Essenz tut man das Vorübergehende und das Unschuldige als irrelevant ab. Die Suche nach einer sicheren Wahrheit schließt Widersprüche aus und verflacht das Bild. Die geistige Haltung, die diesen Prozess charakterisiert, ist Verdächtigung und ihre untrennbaren Gefährten sind Furcht und Hass

Hier geht es direkt zur Leseprobe von »Feindbilder -- Psychologie der Dämonisierung«, mit einem Vorwort des Dalai Lama.
 


Titel zur News

  (1 Titel)
Thema:
Produktform:
Sortieren nach: