23.11.2015

Ausgezeichnet!

Dr. Sascha Topp ist für seine Studie »Geschichte als Argument in der Nachkriegsmedizin« mit dem zweiten Preis des Herbert-Lewin-Forschungspreises ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit insgesamt 12.500€ dotiert und ehrt herausragende wissenschaftliche Arbeiten zur Erforschung der Rolle der Ärzteschaft in der Zeit des Nationalsozialismus.

Topp erforschte in seiner Studie die nationalsozialistischen Euthanasie-Verbrechen. Er ging der Frage nach, wie diese Verbrechen historiografisch dargestellt und damit Teil der Erinnerungskultur wurden. Besonderes Augenmerk legte er dabei auf die Ärzteschaft und die Entwicklung der Ethik in der Medizin in der Bundesrepublik Deutschland. Die Untersuchung überzeugte die Jury durch die stringente Argumentation. Sie trage dazu bei, die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus als Teil der Erinnerungskultur zu sehen.

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