10.04.2017

Ausgezeichnet! Bundesverdienstkreuz für Professor Sachsse

Professor Ulrich Sachsse wurde Anfang April 2017 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt der Bundespräsident das wissenschaftliche und gesellschaftspolitische Engagement des Facharztes für Psychiatrie und Psychotherapie auf dem Gebiet der Psychotraumatologie.

Seit mehr als 30 Jahren ist Professor Sachsse mit der Diagnostik und Behandlung schwer traumatisierter Patientinnen und Patienten befasst. Als zu Beginn der 90er Jahre das Konzept »Trauma« zunehmend Gegenstand gesellschaftlicher Auseinandersetzungen wurde, trug Professor Sachsse mit sachlichen Informationen zu den medial geführten Diskussionen über die Rolle von Opfern und Tätern sowie zur gesamten Aufklärung der Thematik maßgeblich bei. Zusätzlich widmete er sich als einer der ersten dem unverstandenen Symptom des »Selbstverletzenden Verhaltens« bei traumatisierten Patientinnen mit schweren Persönlichkeitsstörungen. Dazu gab er 1994 erstmals den Titel »Selbstverletzendes Verhalten« bei Vandenhoeck & Ruprecht heraus, der aktuell in der 7. Auflage vorliegt.

Gemeinsam mit Dr. Ibrahim Özkan und Prof. Dr. Annette Streeck-Fischer verlegte er im Jahr 2001 erst die Arbeit »Körper, Seele, Trauma«, 2002 dann »Trauma und Gesellschaft« und »Traumatherapie – Was ist erfolgreich?« bei Vandenhoeck & Ruprecht. Zehn Jahre später folgte das gemeinschaftliche Kompendium zur Psychotraumatologie »Zeit heilt nicht alle Wunden«. In Zusammenarbeit mit der Fachärztin Dr. Ulrike Schäfer und  dem Nervenarzt Prof. Dr. Eckart Rüther richtete sich Professor Sachsse mit den Ratgebern »Hilfe und Selbsthilfe nach einem Trauma« (2.Auflage 2009) und »Borderline-Störungen« (3. Auflage 2010) direkt an Betroffene und Angehörige.
 
Wir gratulieren unserem langjährigen Autor und Herausgeber und freuen uns sehr!

Hier geht es zur Pressemitteilung.
 


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