Corpus der Stempelsiegel-Amulette aus Palästina/Israel
 
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Othmar Keel

Corpus der Stempelsiegel-Amulette aus Palästina/Israel

Von den Anfängen bis zur Perserzeit Katalog Band V: Von Tel el-˓Idham bis Tel Kitan

1. Auflage 2017
676 Seiten mit zahlrr. Objektabb. und farb. Karte im Vorsatz gebunden
ISBN 978-3-525-54412-9
Vandenhoeck & Ruprecht

Orbis Biblicus et Orientalis. Series Archaeologica. - Band 035

200,00 €

Der erste Katalogband des „Corpus der Stempelsiegel-Amulette aus Palästina/Israel“, der vor 20 Jahren (1997) erschienen ist, wurde von der Fachwelt enthusiastisch begrüßt. Das Unternehmen hat seither nichts an Bedeutung und Faszination verloren: G. Hölbl schreibt in der Zeitschrift des Deutschen Palästina-Vereins zu dem 2013 veröffentlichten, bislang letzten Band: „Insgesamt kann die Wirkung des vorliegenden vierten Corpusbandes der ‚Stempelsiegel-Amulette aus Palästina/Israel’ für die Erforschung dieser Denkmalgattung nicht hoch genug eingeschätzt werden, selbstverständlich in Verbindung mit den früheren (...) Bänden dieses monumentalen Werkes. Der Wert der Arbeit beschränkt sich dabei keineswegs auf die Kultur- und Religionsgeschichte Palästinas mit ihren Beziehungen zu Ägypten, sondern betrifft im selben Ausmaß die an vielen Siegeln erkennbaren Beziehungen zum Norden sowie (...) westwärts.“ V. Boschloos bemerkt in der Chronique d’Egypte: „Herein lies yet another of the many qualities of Keel’s admirable enterprise, even if it may be the less obvious one, namely the rapid progress in the field of glyptic studies can closely be followed through the Corpus, with its up-to-date reference material and bibliography (...).“

Das Projekt beeindruckt durch seine schiere Menge an umfassend und kompetent präsentierten Daten. Band I beschrieb 2139 Objekte (22 Fundorte: A), Band II 1224 (45 Fundorte: B-E), Band III 1009 (4 Fundorte: F), Band IV 1329 (31 Fundorte: G-H). Mit dem vorliegenden Band V kommen neu 1340 Objekte dazu (29 Fundorte: I-K). Damit erhöht sich die Gesamtzahl auf 7041 Stücke von zusammen 131 Fundorten. Nimmt man den Corpusband zu Jordanien von 2006 dazu, kommt man auf 7760 Stücke von 223 Fundorten.

Besonders beachtenswert sind am vorliegenden Band die 521 Stücke aus Jerusalem, die zum größten Teil aus neuen und neuesten Grabungen stammen und zuvor nie veröffentlicht wurden. Dieses Material dürfte vor allem auch die Bibelwissenschaft interessieren.

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