Das Gehirn selbst nimmt sich nicht wahr: Hirnforschung und Psychotherapie
 
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Autorenporträt

Andreas Heinz


Prof. Dr. phil. Dr. med. Andreas Heinz ist Professor für Psychiatrie und Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Charité Universitätsmedizin Berlin. Er ist Vorstandsmitglied der European Psychiatric Association, stellvertretender Vorsitzender der Aktion Psychisch Kranke e.V. (APK) und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) für Universitäre Psychiatrie.


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Gerhard Roth


Prof. Dr. phil. Dr. rer. nat. Gerhard Roth war von 1976 bis 2008 Professor für Verhaltensphysiologie und Entwicklungsneurobiologie am Institut für Hirnforschung der Universität Bremen. Er war von 1997 bis 2008 Gründungsrektor des Hanse-Wissenschaftskollegs und von 2003 bis 2011 Präsident der Studienstiftung des deutschen Volkes. Er hat über 200 Fachartikel und erfolgreiche Sachbücher im Bereich der Neurobiologie und Neurophilosophie veröffentlicht.


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Uwe Britten


Uwe Britten, Jahrgang 1961, arbeitet seit vielen Jahren als Lektor, Redakteur und Autor in den Bereichen Psychotherapie, Psychiatrie und Jugendhilfe.
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Uwe Britten (Hg.), Andreas Heinz, Gerhard Roth

Das Gehirn selbst nimmt sich nicht wahr: Hirnforschung und Psychotherapie

Andreas Heinz und Gerhard Roth im Gespräch mit Uwe Britten

1. Auflage 2017
144 Seiten mit 5 Abb. kartoniert
ISBN 978-3-525-45193-9
Vandenhoeck & Ruprecht

Psychotherapeutische Dialoge. -

17,00 €
PDF eBook 13,99 € KAUFEN

Der Mensch ist ein biologisches Wesen. Damit entstehen auch alle psychischen Phänomene innerhalb einer biologischen Struktur, nämlich der des Gehirns. Wer daraus jedoch folgert, psychische Beeinträchtigungen ließen sich etwa mit einem Mehr oder Weniger an Dopamin oder Serotonin im synaptischen Spalt erklären, irrt, denn viel zu komplex und wechselwirkend ist die Funktionsweise der neuronalen Struktur, um sie mit einem schlichten »Wenn A, dann B« zu erklären.

Hochkomplexe psychische Beeinträchtigungen und Erkrankungen resultieren zudem aus einer von Sinnfragen überlagerten inneren Auseinandersetzung des Menschen mit sich selbst. So werden sowohl reine Biologisten als auch jene Fachleute, die einen von neuronalen Abläufen unabhängigen menschlichen »Geist« propagieren, dem komplizierten Zusammenspiel von Hirnphysiologie einerseits sowie der kulturellen, also psychosozial gewordenen Überformung durch Sinngebung andererseits nicht gerecht.

Gerhard Roth und Andreas Heinz diskutieren in ihrem Gespräch die vielschichtigen Bedingungen, die das Entstehen psychischer Störungen nach sich ziehen können. Die Hirnforschung wirkt hier als hilfreiche Stütze der Psychotherapie, zeigt dieser aber auch die Begrenztheit bisheriger therapeutischer Wirkmodelle auf.

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Psychotherapeutische Dialoge.