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Autorenporträt

Patrick M. Pintaske


Patrick M. Pintaske studierte Rechtswissenschaften an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder und absolvierte nach der Zeitals Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Osnabrück das Referendariat im Freistaat Sachsen mit Stationen u.a. beim LKASachsen und dem OLG Dresden. Er ist derzeit Strafrichter in Pirna.


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Patrick M. Pintaske

Das Palermo-Übereinkommen und sein Einfluss auf das deutsche Strafrecht

Eine Untersuchung der UN-Konvention gegen grenzüberschreitende organisierte Kriminalität und ihrer Zusatzprotokolle

1. Auflage 2014
498 Seiten gebunden
ISBN 978-3-8471-0353-0
Universitätsverlag Osnabrück bei V&R unipress

Schriften des Zentrums für Europäische und Internationale Strafrechtsstudien. - Band 006

70,00 €
PDF eBook 59,99 € KAUFEN

Dem Palermo-Übereinkommen und seinen drei Zusatzprotokollen kommt eine überragende Bedeutung bei der Verfolgung grenzüberschreitender organisierter Kriminalität zu und dennoch fristen sie innerhalb des deutschsprachigen Rechtsraums ein Schattendasein. Die Untersuchung stellt erstmals die Konventionen im völkerrechtlichen und nationalen Kontext dar und zeigt die herausgearbeiteten Umsetzungsdefizite im deutschen Strafrecht bei den Regelungen zur Bildung krimineller Vereinigungen, dem Menschenhandel, der Migrantenschleusung sowie dem Waffenhandel. Die Auffassung des Gesetzgebers einer nicht notwendigen Umsetzung des Palermo-Übereinkommens wird widerlegt und zugleich die Rechtsprechung aufgefordert, den Begriff der kriminellen Vereinigung im Sinne des § 129 StGB erweiternd auszulegen.

The Palermo Agreement, with its three supplementary protocols, has been accorded paramount significance in the prosecution of transnationally organised crime, and yet it leads only a shadowy existence within German-speaking jurisdictions. The present study presents the conventions for the first time in the context of international and national law, and identifies the implementation deficits in German criminal law with respect to the formation of criminal organisations, human trafficking, immigrant smuggling and arms trade. The author refutes the opinion of the legislature that the implementation of the Palermo Agreement is unnecessary; at the same time he calls on the judiciary to broaden the interpretation of the term “criminal organisation” as defined by/pursuant to/ with §129 StGB.

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