Den Krieg erzählen
 
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Autorenporträt

Steffen Hendel


Dr. Steffen Hendel studierte Deutsch auf Lehramt an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie Kunsterziehung an der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design und an der Universidad de Granada, Spanien. Zurzeit ist er Referendar im Schuldienst.
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Steffen Hendel

Den Krieg erzählen

Positionen und Poetiken der Darstellung des Jugoslawienkrieges in der deutschen Literatur

1. Auflage 2017
ca. 386 Seiten
ISBN 978-3-8470-0767-8
Universitätsverlag Osnabrück bei V&R unipress
Erscheint im Dezember 2017

Schriften des Erich Maria Remarque-Archivs. - Band 033

ca. 44,99 €
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Krieg und Militarismus nie wieder zuzulassen, war für beide Literaturen der Nachkriegszeit in Ost- wie Westdeutschland polit-moralischer Konsens. Aber wie verfuhren die Schriftsteller und Intellektuellen damit, als nach der deutsch-deutschen Vereinigung Deutschland wieder aktiv an Kriegen teilnahm? Die Arbeit untersucht die Debatten unter deutschen Intellektuellen und Schriftstellern anlässlich des wieder nach 1990 zur Kriegsführung und -unterstützung bereiten Deutschlands. Sie verfolgt die Entstehung ihres neuen, kritischen wie politisch konstruktiven Standpunkts. Die Arbeit orientiert sich zeitlich an den Debatten zu den Jugoslawienkriegen. Zu den behandelten Autoren zählen u.a. Herta Müller, H.M. Enzensberger, Peter Handke, Christian Kracht, Sibylle Berg, Thomas Meinecke und Juli Zeh.

The consensus of political morale – supposingly learnt after causing two world wars – never to start or to get involved in war again and to devote, from now on, all education and art to it was called into question with German unification 1990. Germany’s renewal of political sovereignty also included finding back to military interventions as an usual instrument of foreign politics: the wars in Yugoslavia offered that opportunity. But how did German intellectuals and writers react to what seemed to turn their concept of political morals upside down? What debates took place, what literature was written, which aesthetical forms were promoted, and how, finally, did the German intellectuals find back being a contributing, responsible part again within the new, re-nationalized German public?

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Titel der Reihe
Schriften des Erich Maria Remarque-Archivs.