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Autorenporträt

Norbert Schwarz


Dr. theol. Norbert Schwarz ist Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover.


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Norbert Schwarz

»denn wenn ich schwach bin, bin ich stark«

Rezeptivität und Produktivität des Glaubenssubjektes in der Homiletik Hans Joachim Iwands

1. Auflage 2008
360 Seiten kartoniert
ISBN 978-3-525-62406-7
Vandenhoeck & Ruprecht

Arbeiten zur Pastoraltheologie, Liturgik und Hymnologie. - Band 056

55,00 €
PDF eBook 44,99 €  

»Predigt ist Gottes Wort, durch das er selbst zu uns redet.« – Mit diesem Grundsatz hat Hans Joachim Iwand (1899–1960) die Homiletik seiner Zeit nachhaltig geprägt. Die Erwartung einer die Predigtarbeit steuernden Selbstwirksamkeit des Wortes war für ihn der entscheidende Bestimmungsgrund von Verkündigung. Ist dieser Anspruch haltbar angesichts der Tatsache, dass jede Predigt ein Produkt menschlicher Rede ist? Oder wird damit nicht die Subjektivität von Prediger und Predigthörern notwendigerweise übergangen?
Norbert Schwarz untersucht den inneren Verweisungszusammenhang von Predigttheorie und -praxis bei Hans Joachim Iwand. Iwands Homiletik liegt ein differenziertes systematisch-theologisches Konzept von Subjektivität zu Grunde, das es erlaubt, empirische und theologische Bestimmungsgründe in der Predigt aufeinander zu beziehen. Anhand seiner Vorlesung zur Homiletik aus dem Jahre 1937 wird gezeigt, wie Iwand von seinen Voraussetzungen her die Predigtarbeit als ein methodisch geleitetes Handeln zu verstehen gibt. Schließlich unterzieht Schwarz die Predigten Iwands erstmals ausführlichen rhetorischen Analysen. Dabei wird deutlich, dass dieser Theologe nicht nur einen eigenen Typus rhetorischer Predigtgestaltung hervorgebracht hat, sondern sich an vielen Stellen überraschend anschlussfähig erweist an gegenwärtige Reflexionsperspektiven.

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»[...] für die gegenwärtige homiletische Diskussion wichtig und zudem so gut zu lesen, dass ihm nur weite Verbreitung und intensive Rezeption gewünscht werden kann.«
Theologische Literaturzeitung (Alexander Deeg)


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