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Jan Eckel


Jan Eckel

PD Dr. Jan Eckel ist Akademischer Rat am Historischen Seminar der Universität Freiburg.


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Jan Eckel

Die Ambivalenz des Guten

Menschenrechte in der internationalen Politik seit den 1940ern

2. Auflage 2015
936 Seiten gebunden
ISBN 978-3-525-30069-5
Vandenhoeck & Ruprecht

60,00 €
PDF eBook 49,99 € KAUFEN

Menschenrechte erlangten im 20. Jahrhundert eine globale Ausstrahlung und verwandelten sich in eine umkämpfte Arena des politischen Konflikts. Unzählige Gruppen und Staaten beriefen sich auf sie, um anderen zu helfen, sich selbst zu schützen oder ihre politischen Ziele zu rechtfertigen. Das machte sie zu einer entscheidenden Sprache der internationalen Politik.
Erstmals wird in diesem Buch die Entwicklung der internationalen Menschenrechtspolitik seit den 1940er Jahren dargestellt. Unerlässlich für das historische Verständnis und für eine kompetente politische Diskussion, untersucht es empirisch die vielfältigen Projekte, die im Namen der Menschenrechte verfolgt wurden, die dramatischen Auseinandersetzungen, die sie auslösten, und die ambivalenten Folgen, die sie für die Geschichte des 20. Jahrhunderts hatten.

Das Buch untersucht die Menschenrechtssysteme der Vereinten Nationen, des Europarats und der Organisation Amerikanischer Staaten und analysiert die Bedeutung von Menschenrechten in der Dekolonisierung. Ein großes Gewicht legt es auf die neuen Aufbrüche der 1970er Jahre und deren Fortentwicklungen im folgenden Jahrzehnt: die Neuerfindung des westlichen Menschenrechtsaktivismus durch Amnesty International, die menschenrechtliche Außenpolitik westlicher Staaten, die internationalen Kampagnen gegen die Pinochet-Diktatur sowie die osteuropäische Dissidentenbewegung und den KSZE-Prozeß.

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Inhalt    Alles anzeigen
Pressestimmen    
»[...] Jan Eckel, Historiker in Freiburg, [hat] mit seiner Habilitationsschrift der Menschenrechtsgeschichte ein beachtliches Werk gewidmet: Die Ambivalenz des Guten«
(Zur vollständigen Besprechung)

DIE ZEIT (Anja Mihr), 16.10.2014


Die letzte Utopie des Westens von Stefan Reinecke
(Zu vollständigen Besprechung)
TAZ , 22.10.2014


»eine wegweisende Studie« 
(Zur vollständigen Besprechung)

F.A.Z. (Gregor Schöllgen), 18.11.2014


»Der junge Freiburger Historiker gibt einen einzigartig facettenreichen Überblick über die Rolle von Menschenrechten in der internationalen Politik von den Vierzigerjahren bis heute.«
Süddeutsche Zeitung Literaturbeilage (Wolfgang Knöbl), 02.12.2014


»Jan Eckel bietet eine hochdifferenzierte Analyse bestehender Arbeiten und zahlreicher Primärquellen, um Strukturen und Dynamiken der Menschenrechtsgeschichte nach­zuzeichnen und zu deuten. Ihm gelingt es überzeu­gend, die doppelte Kehrseite einer moralischen und moralisierenden Menschenrechtsrhetorik aufzuzei­gen, die nicht nur auf die humanitäre Verbesserung der Lebensumstände abzielte, sondern bewusst als politisches Machtinstrument eingesetzt wurde.«
 
Annika Estner, Annette Karpp und Jessica Gienow-Hecht (Neue Politische Literatur) , Heft: 3 (2015), S. 493.
 
Neue Politische Literatur, Heft: 3 (2015)


Leserstimmen  


Ulrich Herbert  19.08.2014 11:36  Uhr
»Dass eine Gesamtgeschichte der Menschenrechtspolitik von 1945 bis heute so differenziert ausfällt, ist vielleicht die größte Überraschung dieser Studie – und eine ihrer größten Vorzüge. Die Studie ist empirisch nahezu im Übermaße dicht und aktennah geschrieben, das Maß an neuem Wissen, das die Studie produziert, ist gewaltig.« (Prof. Dr. Ulrich Herbert)

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News   Alle

08.12.2015

Zum Tag der Menschenrechte!

Am 10. Dezember ist Tag der Menschenrechte! Dieser Tag wird in Erinnerung an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte durch die Generalversammlung der UN begangen. Zur Geschichte der Menschenrechte seit den 1940er Jahren: Jan Eckels Studie »Die Ambivalenz des Guten«, ausgezeichnet beim DAMALS-Buchwettbewerb.

19.11.2015

Gefördert durch »Geisteswissenschaften International«

Die Bücher »Ambivalenz des Guten« von Jan Eckel und  »Das Leichenhaus der Bücher« von Elisabeth Gallas erhalten im Rahmen des Programms »Geisteswissenschaften International« eine Übersetzungsförderung!

29.09.2015

Ausgezeichnet!

Für seine Studie »Die Ambivalenz des Guten. Menschrechte in der internationalen Politik« erhält PD Dr. Jan Eckel den zweiten Preis beim DA­MALS-​Buch­wett­be­werb in der Kategorie Einzelstudie. Die Zeitschrift kürt jährlich die besten historischen Bücher. Wir gratulieren unserem Autor!

08.12.2014

»Die Ambivalenz des Guten« Buchpräsentation mit Dr. Jan Eckel heute in Berlin

Der Historiker Dr. Jan Eckel spricht am heutigen 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, mit Stefan Reinecke (taz) über sein Buch »Die Ambivalenz des Guten. Menschenrechte in der internationalen Politik seit den 1940er Jahren«. Im Literaturforum im Berliner Brecht-Haus ab 20h.