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Arist von Schlippe


Arist von Schlippe

Prof. Dr. phil. Arist von Schlippe, Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Familientherapeut und Familienpsychologe, hat den Lehrstuhl »Führung und Dynamik von Familienunternehmen« am Wittener Institut für Familienunternehmen der Universität Witten/Herdecke inne. Er ist Lehrtherapeut für systemische Therapie, Coach und Supervisor (SG).


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Torsten Groth


Torsten Groth
Torsten Groth, Sozialwissenschaftler, ist selbständiger Organisationsberater und Dozent am Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) der Universität Witten/Herdecke. Er arbeitet zudem als Referent und Trainer zu Anwendungsfragen der Systemtheorie in Management und Beratung. Beratungsschwerpunkte: Führung von Familienunternehmen und Unternehmerfamilien.
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Tom A. Rüsen


Prof. Dr. Tom A. Rüsen ist geschäftsführender Direktor des Wittener Institutes für Familienunternehmen (WIFU) und geschäftsführender Vorstand der WIFU-Stiftung.
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Arist von Schlippe, Torsten Groth, Tom A. Rüsen

Die beiden Seiten der Unternehmerfamilie

Familienstrategie über Generationen: Auf dem Weg zu einer Theorie der Unternehmerfamilie

1. Auflage 2017
320 Seiten mit 21 Abb. und 5 Tab.
ISBN 978-3-647-40381-6
Vandenhoeck & Ruprecht

32,99 €
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Es bedarf vielfältiger Anstrengungen von Familien, die im Besitz eines Unternehmens sind und die entschieden sind, dieses über lange Zeit, zum Teil über viele Generationen, erfolgreich in Familienhand zu halten. Welche besonderen Aufgaben und Anstrengungen kommen auf eine Familie zu, wenn sie über eines oder mehrere Mitglieder ein Unternehmen selbst führt oder langfristig als Eigentümerin entscheidender Partner für die externe Unternehmensführung ist? Wie gelingt es, ein Unternehmen strategisch erfolgreich am Markt zu positionieren, das Vermögen zu mehren und zugleich dafür zu sorgen, dass die Familie friedlich und glücklich zusammenlebt und nicht an den Aufgaben, oder auch an Neid, Missgunst und Streit zerbricht? Antworten geben mit Arist von Schlippe, Torsten Groth und Tom A. Rüsen prominente Vertreter des Wittener Instituts für Familienunternehmen der Universität Witten/Herdecke. Neben Erkenntnissen aus Vorgängerprojekten bündeln sie Erfahrungen aus vielen forscherischen und praktischen Zusammenhängen. Sie klären Kernbegriffe wie Family Governance, Familienstrategie, Familienmanagement, Paradoxiefreundlichkeit, Paradoxiemanagement und geben Anregungen zum Verstehen und Gestalten der Situation im eigenen Familienunternehmen.

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Pressestimmen    
»Das Buch ist ein Allrounder und kann kreuz und quer gelesen werden, immer auf der Suche nach Erklärungen oder Lösungsvorschlägen für das Unberechenbare in der Unternehmerfamilie. [...] Darüber hinaus veranschaulicht der Band anhand  konkreter Beispiele ein wundervolles Mit- und Nebeneinander von Lösungen im Sinne von ›Sowohl-als-Auch‹ statt eines ›Entweder-Oder‹, gespickt mit ausgewählten Zitaten, d.h. mit Kernstücken älterer und neuerer familiendynamischer Konzepte.«
Familiendynamik (Corina Ahlers), Heft: 3 (2017)


Leserstimmen  


Marcel Megerle  12.04.2017 14:49  Uhr
Rezension "Die beiden Seiten der Unternehmerfamilie. Familienstrategie über Generationen: Auf dem Weg zu einer Theorie der Unternehmerfamilie" Schlippe, Groth & Rüsen (2017), Vandenhoeck & Ruprecht Es ist ein hoch spannendes Phänomen, dass Familienunternehmen zum einen weltweit als Unternehmenstyp die vorherrschende Spezies sind, langfristig aufgestellt und oft sehr überlebensfähig - und dass sie zum anderen doch zugleich so zerbrechlich und konfliktanfällig sein können. Dieses Spannungsfeld aus Zerbrechlichkeit und Überlebensfähigkeit hängt mit den Dynamiken zusammen, die sich aus den widersprüchlichen Systemlogiken aus Familie, Unternehmen und Vermögen ergeben, die in diesem Typus verankert sind. Erfolgreiche Familienunternehmen, die langfristig am Markt bestehen, haben es offenbar verstanden, mit den Widersprüchen der Systemlogiken gut umzugehen. Mit der Frage, wie ihnen das gelungen ist, befasst sich das vorliegende Buch „Die beiden Seiten der Unternehmerfamilie - Familienstrategie über Generationen“. Die Autoren, sie entstammen alle dem WIFU, dem Institut für Familienunternehmen an der Universität Witten/Herdecke, schaffen es, auf der Basis ihres langjährigen Erfahrungsschatzes aus theoretischer Analyse und stetiger Übertragung in die Praxis einen Meilenstein auf dem Weg zu einer Theorie der Unternehmerfamilien vorzulegen, der in der weltweiten Fachautorenschaft Aufmerksamkeit wecken dürfte. In ihrer aktuellen Veröffentlichung meistern sie einen besonderen Spagat: sie werfen einen Blick in die Geschichte und zeigen, dass es Familienstrategie, dynastisch gesehen, schon immer gab (allerdings vorwiegend implizit und störanfällig), beschreiben die Herausforderungen, die in jeder Unternehmerfamilie existieren und entwickeln aus der detaillierten Untersuchung der familienstrategischen Maßnahmen von zwölf der größten deutschen Familienunternehmen Ansätze einer „Systemtheorie der Unternehmerfamilie“. Sie gehen davon aus, dass die Unternehmerfamilie die erwähnte Spannung der unvereinbaren Systemlogiken (wie es auf S. 72 heißt: „Familie und Unternehmen passen eigentlich nicht zusammen“) dadurch bewältigt, dass sie sich „verdoppelt“: sie reagiert auf die Anforderungen der beiden sozialen Systeme Familie und Unternehmen, denen sie permanent gleichzeitig ausgesetzt ist, indem sie dazwischen oszilliert, „Familie“ und „Unternehmerfamilie“ zu sein. Was dies konkret bedeutet, wird in dem Buch prägnant und ausführlich dargelegt. Abschließend wird der Bogen mit dem sehr konkreten und praktischen„Wittener Prozessmodell zur Entwicklung einer Familienstrategie“ geschlossen. Dieses Buch weist definitiv das Potenzial auf, das Standardwerk für alle Anspruchsgruppen zu werden, die in einer/mit einerUnternehmerfamilie zu tun haben. Es verbindet Theorie und Praxis und erhöht so die Chancen für den dynastischen, ganzheitlichen Fortbestand eines Familienunternehmens, indem es der Unternehmerfamilie ermöglicht, die vielen Paradoxien, denen sie ausgesetzt sind, zu verstehen. Es gilt dabei stetig zwischen den Logiken einer Familie und einer Unternehmerfamilie bewusst zu balancieren: „Paradoxerweise muss dabei die Familie, gerade um Familie bleiben zu können, einen Teil ihrer Familienhaftigkeit aufgeben und Organisation werden“ (S. 105). Das Buch hilft dabei, eine Unternehmerfamilie ähnlich professionell strategisch aufzubauen, wie ein Unternehmen, mit der Zielsetzung, dessen langfristigen Bestand über Generationen zu sichern. Somit sehe ich dieses Buch für jedes Mitglied einer Unternehmerfamilie und deren begleitenden Freunde ähnlich wie die „Thora“ eines Rabbis, das „BGB“ eines Juristen oder die „Rote Liste“ eines Mediziners, eben als Referenzwerk, wenn es darum geht, den Zusammenhalt der Unternehmerfamilie zu stärken, ein Familienunternehmen über Generationen erfolgreich weiterzuführen und das Vermögen mindestens zu bewahren. Hiermit empfehle ich das intensive Studium dieses Buches uneingeschränkt. Marcel Megerle, Geschäftsführer des Family Offices der Sparkassen-Finanzgruppe (Nötzli, Mai & Partner AG in Zürich)

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