16.07.2014

Die neue Ausgabe der INDES ist da!

Aus dem Editorial:

»Ta­bubrüche sind Provokationen. Und wie diese können sie in einem positiven Sinne Aufklärungseffekte zeitigen, eben weil sie die ausgetretenen Deu­tungspfade bewusst verlassen und das Gegebene in ein neues, anderes Licht tauchen. Ebenso wie dies bei Provokationen der Fall ist, führt aber auch bei Tabubrüchen die potenziell aufklärerische Entlarvungsabsicht leicht zu un­sachlicher Moralisierung, unterkomplexer Personalisierung und also zur Eindeutigkeitsillusion von Schuldzuweisungen, einem dichotomen Freund- Feind-Denken und einer verengten Realitätssicht, die sich bis zur ›Insula­tion‹ (Dieter Claessens) steigern kann, bei der alles das, was außerhalb der eigenen Gruppe passiert, gar keine Bedeutung mehr besitzt.«

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ein Interview über die aktuelle Ausgabe auf Deutschlandradio Kultur können Sie hier nachhören.


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