Elena Agazzi

Dr. Elena Agazzi ist Professorin für deutsche Literatur an der Universität Bergamo. Sie hat Arbeiten zur deutschen und europäischen Aufklärung und Romantik veröffentlicht und insbesondere zum Problem des Verhältnisses zwischen Text und Bild gearbeitet. In der letzten Zeit beschäftigt sie sich mit der Frage des Gedächtnisses in der deutschen Literatur nach 1945.

Vita

Elena Agazzi hat 1985 an der Universität Pavia ihr Studium der Philosophie und 1989 ihr Studium der Germanistik abgeschlossen. Sie ist Professorin für deutsche Literatur an der Universität Bergamo. Forschungsstipendien des DAAD in Berlin, des Deutschen Schillerarchivs in Marbach, der Herzog-August Bibliothek in Wolfenbüttel und ab 1996 Forschungsaufenthalte in Würzburg, Göttingen und Berlin mit einem Stipendium der Alexander von Humboldt Stiftung. Sie hat Arbeiten zur deutschen und europäischen Aufklärung und Romantik veröffentlicht und insbesondere zum Problem des Verhältnisses zwischen Text und Bild. Sie hat Werke von Friedrich Schlegel, Novalis, Goethe, Benjamin, Döblin, Benn und Aichinger ins Italienische übersetzt und zusammen mit Giorgio Cusatelli und Donatella Mazza eine vollständige, kommentierte Ausgabe der Zeitschrift "Athenäum" (2000) betreut. Zuletzt hat sie eine kommentierte Edition von Winckelmanns Versuch einer Allegorie besonders für die Kunst in Italien herausgegeben. In der letzten Zeit beschäftigt sie sich mit der Frage des Gedächtnisses in der deutschen Literatur nach 1945. Veröffentlichungen u.a.: L' ermeneutica di Peter Szondi e la letteratura tedesca (Udine, 1990), Il prisma di Goethe. Letteratura di viaggio e scienza nell'età classico-romantica (Neapel, 1996), Il corpo conteso. Rito e gestualità nella Germania del '700 (Mailand, 2000), La memoria ritrovata. Tre generazioni di scrittori tedeschi e la coscienza inquieta di fine Novecento (Mailand, 2003) /dt. Übersetzung: Erinnerte und rekonstruierte Geschichte. Drei Generationen deutscher Schriftsteller und die Frage der Vergangenheit (Göttingen, 2005), Memoria e saperi. Percorsi transdisciplinari (hrsg. mit Vita Fortunati, Rom 2007), La grammatica del silenzio di W.G. Sebald (Rom, 2007).

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