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Autorenporträt

Sonja Levsen


Dr. Sonja Levsen ist Dilthey Fellow am Historischen Seminar der Universität Freiburg.


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Sonja Levsen

Elite, Männlichkeit und Krieg

Tübinger und Cambridger Studenten 1900–1929

1. Auflage 2006
411 Seiten mit 10 Abb. kartoniert
ISBN 978-3-525-35151-2
Vandenhoeck & Ruprecht

Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft. - Band 170

60,00 €
PDF eBook 44,99 €  

Welche Auswirkungen hatte der Erste Weltkrieg auf die deutsche und englische Gesellschaft? Das Buch beantwortet diese Frage aus einer neuen Perspektive: Sonja Levsen untersucht, wie sich englische und deutsche Studenten vor und nach dem Ersten Weltkrieg als nationale Elite entwarfen. Durch den doppelten Vergleich kann Levsen zeigen, dass vor 1918 beiderseits des Kanals die Gemeinsamkeiten überwogen. Ausschlaggebend für die radikal divergierende Entwicklung nach 1918 sind die Folgen von Sieg und Niederlage im Weltkrieg: Während der militärische Sieg in England einen Prozess der Pluralisierung und Individualisierung ermöglichte, führte die Niederlage unter deutschen Studenten zu einer Fixierung auf Gemeinschaft, Nation und das Ideal militärischer Männlichkeit.

Mit der Untersuchung von Männlichkeitsidealen, Gewaltbereitschaft, Bildungsideologien und Entwürfen nationaler Identität in Diskurs und Praxis greift die Studie ein weites Spektrum kulturgeschichtlicher Fragestellungen auf und eröffnet neue Perspektiven auf die Folgen des Ersten Weltkrieges.

Ausgezeichnet mit dem Dr.-Leopold-Lucas-Nachwuchswissenschaftler-Preis und dem Dissertationspreis des Arbeitskreises deutsche England-Forschung.

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Mediathek

Pressestimmen    
»No one interested in the impact of the First World War on the twentieth century can afford not to read Sonja Levsen’s book.«
Bulletin German Historical Institute (Thomas Weber)


»Die Arbeit besticht durch gründliche Detailanalyse, umsichtiges Vorgehen und reflektiertes Umgehen mit der Methode des Vergleichs.«
Historische Zeitschrift (Jürgen Reulecke)


»[...] äußerst lehrreiche(n) und methodisch anregende(n) kulturgeschichtliche(n) Studie [...]«
Jahrbuch für Universitätsgeschichte (Björn Hofmeister)


»... in ihrer vorzüglichen Tübinger Dissertation [...] arbeitet Levsen eine bemerkenswerte Auseinanderentwicklung heraus, die nicht zuletzt für jüngere Forschungsdebatten um die Wirkung der Kriegserfahrung von 1914/18 von Bedeutung ist.«
Neue Politische Literatur (Thomas Kühne)


»Sonja Levsen hat in einer glänzenden Studie gezeigt, wie sehr sich Tübinger Korporationsstudenten als kulturelle Elite, als „zukünftige Erzieher und Führer“ des Volkes verstanden und wie dieses Selbstverständnis eingebettet war in einen Diskurs um soziale Exklusivität, normative Männlichkeit und Nationalismus.«
Geschichte und Gesellschaft (Jens Wietschorke)


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