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Dittmar Dahlmann


Dr. Dittmar Dahlmann ist Universitätsprofessor für Osteuropäische Geschichte an der Rheinischen Friedrich Wilhelms-Universität Bonn.


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Milan Kosanovic


Milan Kosanović, geb. 1967, leitet die Michael Zikic Stiftung seit ihrer Gründung 1999 und lehrt Ost- und Südosteuropäische Geschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Seine Schwerpunkte in der Forschung sind die deutsch-jugoslawischen Beziehungen sowie Migrationsbewegungen in Südosteuropa.


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Vladimir Bilandžic, Dittmar Dahlmann, Milan Kosanovic (Hg.)

From Helsinki to Belgrade

The First CSCE Follow-up Meeting and the Crisis of Détente

1. Auflage 2012
334 Seiten gebunden
ISBN 978-3-89971-938-3
Bonn University Press bei V&R unipress

Internationale Beziehungen. Theorie und Geschichte. - Band 010

50,00 €

Nachdem am 1. August 1975 die Staats- und Regierungschefs fast aller europäischen Länder, der USA und Kanadas das Abschlusskommuniqué der KSZE-Konferenz in Helsinki unterzeichnet hatten, wurde es etwas stiller um den KSZE-Prozess. Abseits aller medienwirksamer Treffen zwischen den Spitzenpolitikern der USA und der UdSSR sowie abseits der Genfer Abrüstungsverhandlungen entpuppte sich der Helsinki-Prozess jedoch als ein effizientes Rahmenwerk der Ost-West-Verhandlungen. Das Belgrader Treffen der KSZE-Staaten vom Oktober 1977 bis zum März 1978 war das erste von insgesamt drei Treffen, die bis zum Ende des Kalten Krieges abgehalten wurden. Der fehlende Erfolg des Belgrader Treffens – nach sechs Monaten Verhandlungen konnten sich die Delegationen lediglich auf ein kurzes Abschlussdokument einigen – war dennoch ein signifikantes Zeichen für den KSZE-Prozess an sich: Verhandlungsregeln aufstellen, interpretieren, verhandeln und erneut verhandeln. Die in diesem Band versammelten Beiträge basieren auf neueren und umfassenden Forschungen und bieten fundierte Erkenntnisse über das Belgrader Folgetreffen von 1977/78, den Kalten Krieg und insbesondere über den KSZE-Prozess.

After the heads of state and government of almost all European coutries, the USA and Canada signed the Final Act of the Conference on Security and Cooperation in Europe in Helsinki on August 1st, 1975, little was heard about the CSCE process. However, far away from the headline-grabbing meetings between the leading politicians of the USA and the USSR as well as the Geneva negotiations on disarmament, the Helsinki process proved to be an efficient framework for the East-West negotiations. The inconclusive Belgrade CSCE Meeting of 1977–1978 – after six months the delegations were only able to agree on a brief final document – was nevertheless a significant milestone for the CSCE process itself: negotiation rules were drawn up, interpreted, negotiated and re-negotiated. The contributions to this volume offer solid insights into the follow-up meeting in Belgrade in 1977/78, the Cold War and in particular the CSCE process.

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