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Autorenporträt

Georg Kanert


Dr. Georg Kanert ist seit 2005 Realschullehrer für die Fächer Geschichte, Politik/Wirtschaftslehre und Technik. Von 2010 bis 2013 war er im Rahmen der Promotion als wissenschaftlicher Mitarbeiter an die Pädagogische Hochschule Heidelberg abgeordnet (Schwerpunkte in der Lehre: Frühe Neuzeit, Badische Geschichte, Regionalgeschichte und Geschichtsdidaktik). Seit Sommer 2013 ist er zum Zwecke der Habilitation in ein hochschulübergreifendes Forschungsprojekt zur Kompetenzdiagnose bei angehenden Lehrkräften eingebunden.


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Georg Kanert

Geschichtslehrerausbildung auf dem Prüfstand

Eine Längsschnittstudie zum Professionalisierungsprozess

1. Auflage 2014
407 Seiten mit 43 Abbildungen gebunden
ISBN 978-3-8471-0239-7
V&R unipress

Beihefte zur Zeitschrift für Geschichtsdidaktik. - Band 006

60,00 €
Bei Abnahme der Reihe: 50,00 €

Das »System« Schule wird heute immer differenzierter betrachtet. Nicht zuletzt durch die regelmäßig stattfindenden Schulleistungstests sehen sich auch die Lehrkräfte, die dem Bildungsauftrag und den Erwartungen von Politik und Gesellschaft gerecht zu werden versuchen, einem steigenden Leistungsdruck ausgesetzt. Obwohl Geschichtslehrkräfte wesentlich für den Aufbau von Geschichtsbewusstsein verantwortlich sind, gibt es bisher keine entsprechende empirische Forschung in der Disziplin der Geschichtsdidaktik. Georg Kanert rückt die Geschichtslehrperson in den Mittelpunkt und untersucht die Wirksamkeit der Geschichtslehrerausbildung in einem über drei Jahre angelegten längsschnittartigen Design. Hierfür analysiert er die erste und zweite Phase der Geschichtslehrerausbildung auf ihre Wirksamkeit, indem er die Inhalte mit den vielfältigen Anforderungen im Schulalltag und der subjektiv wahrgenommenen Erziehungs- und Bildungswirklichkeit während der Berufseinstiegsphase in Beziehung setzt.Das »System« Schule wird heute immer differenzierter betrachtet. Auch Lehrkräfte, die dem Bildungsauftrag und den Erwartungen von Politik und Gesellschaft gerecht zu werden versuchen, sind einem steigenden Leistungsdruck ausgesetzt.

Ultimately, as a result of the regular occurrence of school performance tests, the »system« of school is constantly subjected to examination. It is the individual teacher, at the centre of this system, who oversees the educational objectives and therein interprets the expectations of politics and society. This change in the area of projection onto the teacher has so far, not been reflected in any empirical study. And so, the supporters responsible for the essence of traditional learning, that is to say for developing the awareness of history, are fading out.
This research project studies the effectivity of the training of the history teacher thereby remodelling an academic gap in the subject of history. In light of this, the first and second stages of teacher training for the history teacher are examined for their efficiency in the context of diverse academic demand and subjectively perceived upbringing and educational reality.

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