29.06.2015

Geteilte Geschichte

Professor Dr. Frank Bösch plädiert in der aktuellen Ausgabe der Zeithistorischen Forschungen für eine deutsch-deutsche Perspektive auf die jüngere Zeitgeschichte.

»In der Geschichtswissenschaft boomen derzeit grenzübergreifende Studien. (...) Umso mehr erstaunt, dass 25 Jahre nach dem Mauerfall übergreifende deutsch-deutsche Studien weiterhin selten zu finden sind.«

In seinem Aufsatz greift Frank Bösch frühere Plädoyers für eine deutsch-deutsche Geschichte auf und diskutiert exemplarisch die Forschungen der letzten zehn Jahre (zum Aufsatz). Und benennt ein bleibendes Desiderat:

»Eine deutsch-deutsche Geschichte kann nicht darin aufgehen, die Handbücher zur Bundesrepublik und zur DDR zu kompilieren, um so Unterschiede und tendenzielle Gemeinsamkeiten aufzuzeigen. Vielmehr wären, wie in der transnationalen Geschichte üblich, Reaktionen auf weitreichende Problemlagen auszumachen, grenzübergreifende Beziehungen und wechselseitige Perzeptionen.«

Er selbst wird sich daran machen, in Kürze diese Forschungslücke zu füllen. »Geteilte Geschichte«, von ihm herausgegeben, erscheint am 16. September 2015!


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Zeithistorische Forschungen / Studies in Contemporary History (ZF) ist eine neue Zeitschrift zu Fragen der Zeitgeschichte in deutscher, europäischer und globaler Dimension.


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