25.09.2015

Geteilte Geschichte: Frank Bösch und Gregor Gysi im Gespräch

VERANSTALTUNGSHINWEIS

Getrennt vereint? 

 Eine deutsch-deutsche Perspektive auf die jüngere Zeitgeschichte
 
 Frank Bösch und Gregor Gysi im Gespräch
 
28. September 2015, 18–20 Uhr
im Haus der Leibniz-Gemeinschaft, Chausseestr. 111, 10115 Berlin

 
  
Vor 25 Jahren trat die DDR der Bundesrepublik Deutschland bei. Erst überwog die Euphorie, dann ein Staunen über fortbestehende Unterschiede. Wie fremd waren sich West- und Ostdeutsche damals? Gab es trotz getrennter Systeme auch geteilte Erfahrungen? Und wo blieben bei aller Einheit Unterschiede bestehen?

Die Debatte will nicht diplomatische Verhandlungen in den Blick nehmen, die zur Wiedervereinigung führten, sondern den langfristigen Wandel der ost- und westdeutschen Gesellschaft. Gefragt wird nach dem Trennenden und Gemeinsamen vor wie nach dem Mauerfall.

Die Wende führte im Osten zu rasanten Veränderungen. Was aber geschah im Westen? War Ostdeutschland ein ›Laboratorium‹ für neoliberale Reformen, die wenig später auch den Westen erreichten? Darüber sprechen Gregor Gysi, Fraktionsvorsitzender der Linken, und der Historiker Frank Bösch, Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam, anlässlich dessen jüngster Publikation: »Geteilte Geschichte: Ost- und Westdeutschland 1970-2000«.

Es moderiert Christine Burtscheidt, Leibniz-Gemeinschaft.
 
Wir freuen uns darauf, Sie am 28. September im Haus der Leibniz-Gemeinschaft zu begrüßen. Die Plätze sind begrenzt. Ihre Teilnahmebestätigung erhalten Sie in der Reihenfolge der Anmeldungen unter veranstaltungen@leibniz-gemeinschaft.de. Der Eintritt ist frei.

(zum Veranstalter)

Foto: Dr. Gregor Gysi © DIE LINKE im Bundestag.

 


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