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Arndt Sinn


Prof. Dr. Arndt Sinn ist Direktor des Zentrums für Europäische und Internationale Strafrechtsstudien und lehrt Deutsches und Europäisches Straf- und Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht sowie Strafrechtsvergleichung an der Universität Osnabrück.
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Walter Gropp


Prof. Dr. Walter Gropp ist Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht und Strafrechtsvergleichung an der Universität Gießen und Leiter der Abteilung für Rechtsvergleichung am dortigen Franz von Liszt-Institut.
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Prof. Dr. Ferenc Nagy ist Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht und Strafprozessrecht und Lehrstuhlleiter an der Universität Szeged, Ungarn.
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Arndt Sinn, Walter Gropp, Ferenc Nagy (Hg.)

Grenzen der Vorverlagerung in einem Tatstrafrecht

Eine rechtsvergleichende Analyse am Beispiel des deutschen und ungarischen Strafrechts

1. Auflage 2011
683 Seiten gebunden
ISBN 9783899718683
Universitätsverlag Osnabrück bei V&R unipress

Schriften des Zentrums für Europäische und Internationale Strafrechtsstudien - Band 001

85,00 €
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Wenn in der Strafrechtswissenschaft von »Vorverlagerung der Strafbarkeit« die Rede ist, dann meist in einem systemkritischen Zusammenhang. Das Strafrecht scheint von Vorverlagerungstendenzen durchdrungen zu sein und der Tatbegriff nur noch als eine leere Hülse im System zu fungieren. Die Möglichkeiten des Gesetzgebers, aus kriminalpolitischen Erwägungen »Taten vor Taten« zu beschreiben, um »Gefährdungen vor Verletzungen« in einem möglichst frühen Stadium begegnen zu können, scheinen grenzenlos zu sein. Das deutsche und das ungarische Strafrechtssystem legen jeweils den Begriff »Tat« als Fixpunkt für das Strafrecht fest. Es herrschen aber unterschiedliche Versuchsbegriffe. Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den beiden Strafrechten sowie die übereinstimmenden Beobachtungen einer Vorverlagerung der Strafbarkeit in beiden Ländern haben zu einer gemeinsamen rechtsvergleichenden Forschung geführt. Die hier versammelten Beiträge sind das Ergebnis dieses zweijährigen Forschungsprojekts.

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