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Autorenporträt

Wilfried Weinke


Wilfried Weinke, Historiker und Publizist, veröffentlicht zur deutsch-jüdischen Geschichte, zur Fotogeschichte und zur Exilliteratur.


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Wilfried Weinke

Ich werde vielleicht später einmal Einfluß zu gewinnen suchen …

Der Schriftsteller und Journalist Heinz Liepman (1905–1966) – Eine biografische Rekonstruktion

1. Auflage 2017
716 Seiten mit 70 Abbildungen
ISBN 978-3-8470-0648-0
Universitätsverlag Osnabrück bei V&R unipress

49,99 €
IN DEN WARENKORB  
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Schon vor 1933 hatte sich Heinz Liepman im literarischen Feld Deutschlands positioniert. Vor den Nationalsozialisten ins französische, englische und amerikanische Exil geflohen, kehrte er 1947 nach Deutschland zurück. Die von ihm und seiner Frau gegründete Literaturagentur existiert noch heute und zählt zu den renommiertesten ihrer Branche. Obwohl Heinz Liepman bis zu seinem Lebensende ein vielfach gedruckter und im Rundfunk tätiger Journalist war, geriet er nach seinem Tod in Vergessenheit. Dank langjähriger Recherchen, zahlreicher persönlicher Kontakte zu Angehörigen, Freunden und Kollegen Liepmans gelingt Wilfried Weinke eine detailreiche biografische Rekonstruktion zu dessen Leben und Werk. Die Fülle unveröffentlichter Briefe und Fotografien veranschaulichen die Nöte des Exils, aber auch den mühsamen Neuanfang in Nachkriegsdeutschland.

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Pressestimmen    
»Heinz Liepman hatte und hat viele begeisterte Leser; seine Hauptwerke wurden nicht nur einmal aufgelegt. So wird es alle Verehrer seines Schaffens besonders freuen, dass nun eine elementare Biografie dieses bedeutenden Schriftstellers, Dramaturgen und Literaturagenten erschienen ist.«
Liskor – Erinnern. Magazin der Hamburger Gesellschaft für Jüdische Genealogie e.V. , Heft: Heft 6, 2. Jg.


»Dank langjähriger Recherchen, zahlreicher persönlicher Kontakte zu Angehörigen, Freunden und Kollegen Liepmanns sowie unveröffentlichter Materialien liefert ein soeben erschienenes Weinke-Buch die detailreiche Biografie zu einem vertriebenen und zu Unrecht vergessenen Autor. Insbesondere durch die exklusiven Informationen zu den Anfängen der noch heute in Zürich existierenden ›Literaturagentur Liepmann‹ bietet das Buch unmittelbare Einblicke in Leben und Tätigkeit eines jüdischen Remigranten, dem es gelingt, wenige Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus eine wichtige Institution der internationalen Buchvermittlung zu gründen.«
Else Lasker-Schüler-Gesellschaft-Brief, Heft: Ausgabe 108, II. Quartal 2017


»Kaum eine Pressestimme wird überhört, keine Rezension übergangen, alles, was an einen vergessenen Journalisten erinnern kann, wird zitiert und kommentiert. Eine große Werk und Seelenschau wird geboten, die von zarter Einfühlung und vom imponierenden Fleiß des Autors zeugt. Des Autors und des Dargestellten: Allein die dem Buch nachgestellte Bibliografie lässt staunen. [...] Dem Autor ist unbegreiflich, wie ein Schriftsteller, der über 40 Jahre regelmäßig – und an prominenter Stelle – publiziert und hohe Auflagenstärken erreicht hat, ›fast vollständig dem Vergessen‹ anheimfallen konnte. Der Exilforschung macht er den Vorwurf, im Falle Liepmans den ›Verniemandungsprozess‹ hingenommen und perpetuiert zu haben. Weinke steuert gegen. Durch ihn wird an Heinz Liepman würdig erinnert – mitunter etwas zu akribisch, aber immer mit Herz. Und mit Verstand.«
Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (Max Bloch), Heft: 65. Jg., Heft 11 (2017)


»Wilfried Weinke setzt sich für seine Biografie Heinz Liepmans vor allem ein Ziel: an den bislang nur in der Exilforschung bekannten Schriftsteller, Journalisten und Literaturagenten zu erinnern (S. 25). Allein das ist bereits ein wichtiger Beitrag zur Literatur- und Publizistikgeschichte des 20. Jahrhunderts. [...] Weinkes streng chronologisch aufgebaute Biografie erreicht das selbstgesteckte Ziel, Heinz Liepmans Leben und Wirken wieder in Erinnerung zu rufen. Sie stützt sich neben dessen Veröffentlichungen in wesentlichen Abschnitten auf Liepmans Korrespondenz mit seiner lebenslangen Freundin Mira Rosovsky. [...] Die den Band beschließende beeindruckend lange und gründliche Bibliografie der Schriften und Rundfunksendungen Liepmans zeugt von der jahrelangen Recherche Weinkes. Sie zeigt in der Vielfalt der verhandelten publizistischen Themen aber auch, dass es weiteren Forschungsbedarf gibt, um diesen bedeutenden Publizisten in der intellectual history des 20. Jahrhunderts zu verorten.« (Rezensent: Christoph Kapp)
H-Soz-Kult, 01.12.2017


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