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David Jünger

Jahre der Ungewissheit

Emigrationspläne deutscher Juden 1933–1938

2. Auflage 2016
440 Seiten mit 1 Abb.
ISBN 978-3-647-37052-1
Vandenhoeck & Ruprecht

Schriften des Simon-Dubnow-Instituts. - Band 024

59,99 €
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In einer Gesamtschau auf die 1930er Jahre präsentiert die Studie einen Einblick in das Dilemma der Fragen der Emigration, die sich deutsche Juden vor der Zäsur des Jahres 1938 stellten. Dabei werden anhand einer Vielfalt zeitgenössischer Materialien sowohl institutionelle Emigrationspläne jüdischer Einrichtungen als auch Fragen individueller Entscheidungen ausgebreitet. Entgegen dem gängigen Vorgehen, sich dem Gegenstand aus der Perspektive des später eingetretenen Holocaust zu nähern und damit den zögerlichen Haltungen zur Emigration mit Unverständnis zu begegnen, zielt die Untersuchung auf die Wirkmächtigkeit vorausgegangener Zeiten jüdischer Erfahrung mit Fragen der Staatsangehörigkeit, Minderheitenrechten und Migration. Hierdurch ergeben sich neue und erhellende Einsichten in die Verhaltensweisen und Erwartungshorizonte deutscher Juden angesichts des sich zunehmend radikalisierenden nationalsozialistischen Regimes.

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Pressestimmen    
»Ausführlich schildert der Autor die Entscheidugsprozesse zur individuellen und kollektiven Emigration und die zahlreichen Faktoren, von denen diese abhängig waren. [...] Jüngers Werk ist sehr ansprechend konzipiert und geschrieben. Gekonnt verbindet er die Darstellung der Ereignisse und Diskussionsthemen auf den unterschiedlichen Ebenen: vom Individuum, den unterschiedlichen Gruppierungen hin zu nationalen und internationalen Institutionen. Besonders die differenzierte Betrachtung der deutschen Zionisten fällt positiv auf.«
Neue Politische Literatur (Anja Pinkowsky), Heft: 1 (2017)


»Mit der Pogromnacht vom 9. November 1938 endeten schließlich alle Illusionen, und aus mehr oder weniger konkreten Emigrationsplanungen begann eine Fluchtbewegung zu werden. Jünger zieht, um diese Entwicklung sichtbar zu machen, zahlreiche Quellen heran: Tagebücher und Memoiren, Briefe, Eingaben, Protokolle sowie die Zeitschriften jüdischer Verbände. Entstanden ist daraus eine ereignisnahe und eben deshalb beklemmende, wichtige und wegweisende Studie.«
Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (Max Bloch), Heft: 10 (2016)


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