Kinder und Jugendliche – ein Trauerspiel
Empfehlen

Herausgeberporträt

Lukas Radbruch


Prof. Dr. Lukas Radbruch hat den Lehrstuhl für Palliativmedizin an der Universität Bonn inne und ist Chefarzt des Zentrums für Palliativmedizin, Malteser Krankenhaus Bonn/Rhein-Sieg sowie Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.


Mehr Infos zum Herausgeber

Herausgeberporträt

Heiner Melching


Heiner Melching

Heiner Melching ist Sozialpädagoge und seit 1995 in verschiedenen Bereichen der Trauer- und Krisenbegleitung sowie als Bestatter tätig. Von 1999 bis 2008 war er Geschäftsführer und Leiter der Beratungsstelle des Vereins Verwaiste Eltern und Geschwister Bremen e. V. Seit 2009 ist er Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) in Berlin.


Mehr Infos zum Herausgeber

Abdruckrechte

Text oder Illustration aus diesem Titel verwenden?

Lizenz erwerben
eBook

Lukas Radbruch, Heiner Melching (Hg.)

Kinder und Jugendliche – ein Trauerspiel

Leidfaden 2012 Heft 04

1. Auflage 2012
101 Seiten mit zahlreichen farbigen Abb.
ISBN 978-3-647-80600-6
Vandenhoeck & Ruprecht

22,00 €
IN DEN WARENKORB  
PDF eBook

»Kinder und Jugendliche – ein Trauerspiel«. Kinder sind doch kein Trauerspiel!, will man gegen diesen Titel einwenden. Doch in der provokanten Formulierung steckt zum einen die immer wieder zu beobachtende spielerische und manchmal leichte Art, mit der Kinder ihren Umgang mit Tod und Trauer gestalten. Zum anderen ist es an einigen Stellen nach wie vor ein Trauerspiel, welche Unsicherheiten bei Erwachsenen zu beobachten sind, wenn es darum geht, Kindern und Jugendlichen in diesem Kontext zu begegnen. Immer wieder wird aus gutgemeinten Gründen versucht, sie »außen vor« zu halten, was am Ende oft zu einer Ausgrenzung führt, die nicht selten wiederum Schuldgefühle bei Kindern begünstigt.
Der kindlichen Frage danach, wohin wir einmal gehen, wird nicht selten mit der gleichen Unsicherheit und Ängstlichkeit begegnet, wie die Frage danach, woher wir kommen.  Nach wie vor sind unvorteilhafte Beschönigungen zu beobachten wie zum Beispiel »Oma ist eingeschlafen«, und man fragt sich, wie diese Kinder eigentlich selbst beruhigt einschlafen können, nachdem sie erfahren haben, dass Oma nach dem Einschlafen eingegraben oder verbrannt wurde.
Zum Glück gibt es aber auch vielfältige Angebote zum Thema trauernde Kinder und Jugendliche: Trauergruppen, Trauerreisen, Trauercamps, Trauerforen, Trauerseminare, Trauerliteratur. Doch sind es eher Erwachsenen, die Hilfe benötigen. Deshalb richtet sich dieses Heft nicht vornehmlich an Kinder und Jugendliche, sondern an diejenigen, die sich mit kindlicher und eigener Trauer auseinandersetzen möchten.

Wollen Sie mehr über die Zeitschrift »Leidfaden. Magazin für Krisen, Leid, Trauer« erfahren? Klicken Sie hier.

Mehr Infos zum Buch

Mediathek

Leserstimmen  


Eigene Leserstimme abgeben


Eigene Leserstimme abgeben

Ihr Name:*
Ihre E-Mail:*
Ihr Kommentar:*
Sicherheitscode:* Bitte Sicherheitscode eingeben

Im Kommentar sind keine HTML-Formatierungen und URLs erlaubt. Die Leserstimme wird nach Prüfung durch den Verlag hier veröffentlicht.


News   Alle

06.12.2014

Ausgezeichnet!

Für das LEIDFADEN-Heft 4/2012 »Kinder und Jugendliche - ein Trauerspiel« wurden unsere Autoren Prof. Dr. Lukas Radbruch und Heiner Melching mit dem TOM - Sonderpreis der deutschen KinderhospizSTIFTUNG geehrt. Die Preisverleihung fand am 6. Dezember unter der Schirmherrschaft der Staatsministerin für Kultur und Medien, Frau Monika Grütters, statt.