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Autorenporträt

Lothar Willms


PD Dr. Lothar Willms lehrt Klassische Philologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Seine Schwerpunkte sind antike Philosophie, antikes Drama und die Sprachwissenschaft des Griechischen und Lateinischen.


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Lothar Willms

Klassische Philologie und Sprachwissenschaft

1. Auflage 2013
503 Seiten mit 61 Abb. kartoniert
ISBN 978-3-8252-3857-5
V&R UTB

37,99 €
PDF eBook 30,99 €  

Die Einführung in die Sprachwissenschaft für Studierende der klassischen Philologie enthält neben der äußeren Sprachgeschichte des Griechischen und Lateinischen, die Periodisierung, Verbreitung und den lexikalischen Kontakt mit anderen Sprachen darstellt, einen Überblick über die Entwicklung der Sprachwissenschaft mit den drei Etappen vormodern, historisch-vergleichend und moderne Linguistik, deren Theorien kurz anhand der wichtigsten Vertreter und Begriffe vorgestellt werden. Ausgewählte Forschungsdebatten im Bereich der Indogermanistik (Laryngaltheorie, Glottaltheorie, Ursprungsfrage) und rezente Entwicklungen der Sprachrekonstruktion (Nostratisch, Proto-Sapiens) lockern die reine Darbietung von Faktenwissen auf und schaffen ein Bewusstsein für die historische und methodische Bedingtheit von Wissen.
Den Hauptteil bildet eine Darstellung der historischen Laut- und Formenlehre vom Idg. zum Griechischen und Lateinischen. Den Band beschließt ein Ausblick auf das moderne Fortleben des Lateinischen und Griechischen. Dabei wird die nachklassische Sprachentwicklung beleuchtet, die zu den romanischen Sprachen und zum Neugriechischen führt und sowohl die äußere Sprachgeschichte als auch die wichtigsten Entwicklungen in Laut- und Formenlehre sowie Lexik und Kulturgeschichte enthält. Außerdem stellen zwei Kapitel die Einflüsse des Lateinischen und der romanischen Sprachen auf Lexik und Syntax des Deutschen und Englischen dar. Eine kommentierte Studienbibliographie, die grundlegende und weiterführende Literatur aufführt, rundet die Einführung ab.
Sie bietet auf knappem Raum einen nahezu umfassenden Überblick über die wichtigsten Aspekte, die im Bereich der Sprachwissenschaft für Studierende der klassischen Philologie von Belang sind, und kommt so dem schnellen und kompakten Informationsbedürfnis von Bachelor-Studierenden entgegen. Kontrollfragen hinter jedem Kapitel erleichtern die Lernkontrolle im Selbststudium oder die Prüfungsvorbereitung im Bachelorstudium.
Obwohl es viele, auch rezente Einführungen in die Indogermanistik und Teilgebiete der klassisch-philologischen Sprachwissenschaft gibt, ist ein Lehrbuch dieses Zuschnitts bislang ein Desiderat. In den übrigen Werken wird überwiegend entweder bloß die äußere oder die innere Sprachgeschichte behandelt. Die Geschichte der Sprachwissenschaft und noch mehr die moderne Linguistik kommen fast nie zu ihrem Recht. Viele Einführungen sind zu sehr an den Details der Fachwissenschaft orientiert und überfordern dadurch die Lernenden. So bieten viele Werke bei der historischen Laut- und Formenlehre zahlreiche Beispielen aus den Anfängern gänzlich unbekannten Sprachen. Dagegen versucht die vorliegende Einführung, die Beispiele nach Möglichkeit aus den Sprachen zu schöpfen, die dem Lernenden bekannt sind (Latein, Griechisch, Deutsch, Englisch, Russisch, Polnisch), auch wenn dabei von dem ehernen Forschungsgebot der historischen Sprachwissenschaft abgewichen wird, immer auf die älteste überlieferte Sprachstufe zurückzugreifen. Durch dieses Verfahren werden Zusammenhänge transparent und das Lernen im Studium erleichtert. (Dies gilt auch für viele andere Aspekte der Laut- und Formenlehre, die hilfreich für den Erwerb von Aussprache, Morphologie und Syntax sind.) Weiterhin wird Wert darauf gelegt, die angehenden Lateinlehrer in die Lage zu versetzen, ihren Schülern phonetische Zusammenhänge zwischen den alten und neuen Sprachen (v.a. dem Romanischen) aufzuzeigen und so den Wortschatzerwerb zu fördern. Dadurch wird das Werk auch für Lehrer interessant, die ihr Wissens- und Lehrmethodenspektrum erweitern wollen.

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Inhalt    Alles anzeigen

Vorwort
Verzeichnis der Schaubilder, Abbildungen und Karten
Abkürzungen und Symbole
 
1. Wissenschaftsgeschichte und allgemeine Sprachwissenschaft
1.1 Vormoderne Beschäftigung mit Sprache
1.1.1 Indien, Judentum und Islam.
1.1.2 Griechenland
1.1.2.1 Homer, Vorsokratiker, Sophisten, Platon und Aristoteles
1.1.2.2 Hellenismus und Kaiserzeit
1.1.2.3 Spätantike und Byzanz
1.1.3 Rom
1.1.4 Westliches Mittelalter und frühe Neuzeit
1.1.5 Die griechische grammatische Terminologie
1.1.5.1 Lautlehre
1.1.5.2 Formenlehre
1.2 Historisch-vergleichende Sprachwissenschaft
1.2.1 Geschichte der historisch-vergleichenden Sprachwissenschaft
1.2.1.1 Methodisch-theoretische Grundlegung: Lautgesetze und historische Sprachfamilien
1.2.1.2 Indogermanistik, Germanistik, Romanistik
1.2.1.3 Modelle einzelsprachlicher Verwandtschaft innerhalb einer Sprachfamilie
1.2.1.4 Die Junggrammatiker: Ausnahmslosigkeit der Lautgesetze und Analogie
1.2.2 Sprachkontakte und Etymologie
1.2.2.1 Allgemeines
1.2.2.2 Zur Benutzung der etymologischen Lexika
1.2.3 Sprachgeografie und Areallinguistik
1.2.4 Von Makro(sprach)familien zur „Ursprache“: Nostratisch und Proto-Sapiens
1.3 Die moderne Linguistik
1.3.1 Sprachwissenschaftliche (strukturalistische) Grundbegriffe
1.3.2 Strukturalistische Methoden am Beispiel der Phonetik (Phonologie)
1.3.3 Strukturalistische Methoden am Beispiel der Morphologie
1.3.4 Semantik
1.3.5 Syntax
1.3.6 Soziolinguistik
1.3.7 Pragmatik
1.3.7 Textlinguistik
1.3.8 Geschichte des Strukturalismus
1.3.9 Chomskys generative Transformationsgrammatik
1.3.10 Mediationstheorie
1.3.11 Sprachtypologie
1.3.12 Phonetik: Beschreibung der Laute, Symbole der internationalen Lautschrift
1.3.12.1 Konsonanten
1.3.12.2 Vokale
1.3.12.3 Phonetische Symbole in Umschriften nichtlateinischer geschriebener Sprachen und des Indogermanischen
1.3.12.4 Die lateinische phonetische Terminologie
 
2. Äußere Geschichte des Indogermanischen: Befund, Ursprung, Ausbreitung
2.1 Übersicht über die indogermanischen Sprachen
2.2 Rekonstruktion einer indogermanischen Grundsprache
2.3 Zeit und Raum der rekonstruierten indogermanischen Grundsprache
2.3.1 Natürliche Umwelt und Kultur („Linguistische Paläontologie“)
2.3.1.1 Die äußere Umwelt
2.3.1.2 Wirtschaft und Ernährung
2.3.1.3 Technologie
2.3.1.4 Gesellschaft, Religion und Dichtung
2.3.1.5 Metrik und Dichtungssprache
2.3.1.6 Eigennamen
2.3.2 Siedlungsarchäologische Methode
2.3.3Vergleich mit nichtidg. Sprachen
2.3.3.1 Semitisch
2.3.3.2 Kaukasisch
2.3.3.3 Finnougrisch
2.4 Ausbreitung des Indogermanischen nach (Mittel-)Europa
2.4.1 Agrarische Expansion aus Anatolien?
2.4.2 Das vaskonische Substrat
2.4.3 Krahes alteuropäische indogermanischer Hydronymie
2.4.4 Atlantisch-semitidische Kontaktsprachen und das germanische Sondergut
2.4.4.1 Atlantisch-semitidisches Substrat auf den Britischen Inseln
2.4.4.2 Atlantisch-semitidischer Einfluss im Germanischen?
2.4.5 Fazit und Ausblick: Ein integratives Szenario und das Nostratische
 
3. Äußere Sprachgeschichte des Griechischen
3.1 Sprachstufen und äußere Sprachgeschichte, Entlehnungen
3.1.1 Urgriechische Zeit (ca. 2500–1600 v.Chr.)
3.1.1.1 Griechen und Indoiraner
3.1.1.2 Phonetische und morphologische Eigenheiten des Griechischen gegenüber den anderen indogermanischen Sprachen
3.1.2 Mykenische Zeit (ca. 1600–1050 v.Chr.)
3.1.3 Post-Palast-Zeit und sog. dunkle Jahrhunderte („dark ages“) (ca. 1050–800 v.Chr.)
3.1.4 Archaische Zeit (ca. 800–500 v.Chr.)
3.1.5 Klassische Zeit (ca. 500–300 v.Chr.)
3.1.6 Koine und Hellenismus (ca. 300 v.Chr. – Zeitenwende)
3.1.7 Kaiserzeit und Attizismus (Zeitenwende – 395/476)
3.1.8 Byzantinische (mittelalterliche) Periode (395/476–1453)
3.1.9 „Turkokratia“ (1453–1821 n.Chr.)
3.1.10 Neugriechische Periode (1821 – heute)
3.2 Ad- und Substrate des Griechischen
3.2.1 Indogermanisches Sub- und Adstrat des Griechischen („Pelasgisch“, Makedonisch, Thrakisch und Illyrisch)
3.2.2 Nichtindogermanisches Adstrat: Lemnisch und Eteokretisch
3.2.3 Vorindogermanisches Substrat im Griechischen.
3.2.3.1 Suffixe.
3.2.3.2 Vorgriechische Wortstämme.
3.2.3.3 Personennamen und -bezeichnungen.
3.2.4 Orientalisches und semitisches Adstrat
3.3 Kretische (= ägäische) Schriften
3.3.1 Fund-, Veröffentlichungs- und Entzifferungsgeschichte
3.3.2 Der Diskos von Phaistos
3.3.3 Piktografisch oder hieroglyphisch
3.3.4 Die minoische Palastschrift Linear A.
3.3.4.1 Fundgeschichte und Inschriftenkorpus
3.3.4.2 Probleme der Entschlüsselung.
3.3.4.3 Ansätze für eine Analyse der Lautstruktur, Orthografie und Phonetik.
3.3.4.4 Forschungsperspektiven.
3.4 Linear B.
3.4.1 Das Inschriftenkorpus
3.4.2 Zur Editionstechnik der Mykenologie
3.4.3 Die Merkmale der Schrift Linear B.
3.4.3.1 Überlieferung und Merkmale.
3.4.3.2 Zur Geschichte.
3.4.3.3 Der Dialekt
3.4.4 Sprachliche Charakteristika des Mykenischen
3.4.4.1 Lautlehre
3.4.4.2 Linear B als früher Zeuge griechischer Lautveränderungen
3.4.4.3 Formenlehre, Lexik und Wortbildung
3.4.5 Textbeispiel (KN Sc 230)
3.5 Sprachen und nichtalphabetische Schriften auf Zypern
3.5.1Kyprominoische und klassische kyprische Schrift
3.5.2Die griechischen Inschriften im klassisch-kyprischen Syllabar
3.6 Das griechische Alphabet
3.6.1 Die Anpassung des semitischen Alphabetes an die griechische Sprache
3.6.2 Die Darstellung der neuentstandenen Vokale und das ionisch-attische Einheitsalphabet169
3.6.3 Nachklassische Entwicklungen in Schrift und Aussprache
3.6.3.1 Schrift
3.6.3.2 Aussprache.
3.7 Die Sprache der homerischen Gedichte
3.7.1 Entstehung und Überlieferung
3.7.2 Archaismen und nicht dialektspezifische Abweichungen vom klassischen Attisch.
3.7.2.1 Lautlehre
3.7.2.2 Formenlehre
3.7.2.3 Satzlehre
3.7.3 Ionismen
3.7.4 Äolismen
3.8 Die griechischen Dialekte
3.8.1 Entstehung der griechischen Dialekte.
3.8.2 Gliederung der griechischen Dialekte.
3.8.3 Quellen der Dialektkenntnis.
3.8.4 Das Ionisch-Attische
3.8.4.1 Gemeinsame sprachliche Merkmale
3.8.4.2 Ionisch
3.8.4.3 (Alt-)Attisch
3.8.5 Äolisch (Lesbisch, Thessalisch, Böotisch)
3.8.5.1 Verbreitung, Gliederung und die wichtigsten gemeinäolischen Züge
3.8.5.2 Das Lesbische
3.8.5.3 Böotisch
3.8.6 Westgriechisch: Dorisch und Nordwestgriechisch
3.8.6.1 Verbreitung, Gliederung, Quellen und gemeinsame Merkmale
3.8.6.2 Dorisch
3.8.6.3 Lakono-Messenisch
3.8.7 Die arkadisch-kyprischen Gemeinsamkeiten
 
4. Äußere Sprachgeschichte des Lateinischen
4.1 Die Ad-, Sub- und Superstratsprachen des Lateinischen und ihre phonetischen und lexikalischen Einflüsse auf das Lateinische
4.1.1 Nichtindogermanisch
4.1.1.1 Nichtindogermanisches Mittelmeersubstrat197
4.1.1.2 Etruskisch
4.1.1.3 Punisch
4.1.1.4 Ligurisch, Daunisch und Camunisch?
4.1.2 Indogermanisch
4.1.2.1 Die italischen Sprachen
4.1.2.2 Griechisch
4.1.2.3 Keltisch.
4.1.2.4 Messapisch, Sizilische Sprachen, Nordpikenisch.
4.1.2.5 Germanisch
4.2 Schrift und Aussprache des Lateinischen
4.3 Geografische Expansion
4.4 Perioden der lateinischen Sprachgeschichte und Varietäten des Lateinischen
4.5 Hinweise zu früh- und altlateinischen Inschriftenbeispielen
4.6 Alt- und Frühlatein
4.6.1 Begriff und Geschichte
4.6.2 Merkmale des vorklassischen Lateins
4.6.2.1 (Satz-)Phonetik, Orthografie und Pragmatik
4.6.2.2 Nominal- und Pronominalmorphologie
4.6.2.3 Verbalmorphologie
4.7 Vulgärlatein
4.7.1 Begriff und Quellen
4.7.2 Merkmale des Vulgärlateinischen
4.7.2.1 Morphologie
4.7.2.2 Syntax
4.7.2.3 Lexik und Wortbildung
4.8 Die lateinische Umgangssprache
4.8.1 Begriff und Quellen
4.8.2 Merkmale der lateinischen Umgangssprache
4.8.2.1 Affektische Seite: Expressive Sprachfunktion (1. P.)
4.8.2.2 Adressatenbezug: Appellative Sprachfunktion (2. P.)
4.8.2.3 Assoziative Gedankenführung: Referentielle Sprachfunktion (3. P.)
 
5. Historische Lautlehre des Lateinischen und Griechischen
5.1 Chronologie und Akzent
5.1.1 Chronologie des griechischen Lautwandels
5.1.2 Chronologie des lateinischen Lautwandels
5.1.3 Suprasegmentale Merkmale (Akzent und Intonation)
5.1.3.1 Freier Akzent
5.1.3.2 Musikalischer Akzent
5.1.3.3 Morenakzent
5.1.4 Betonung und Prosodie im klassischen Latein
5.1.4.1 Betonung
5.1.4.2 Quantität der Vokale in End- und Binnensilben
5.1.5 Sandhi (Satzphonetische Erscheinungen)
5.2 Ablautstufen
5.3 Veränderungen des Vokalismus im Lateinischen und Griechischen
5.3.1 Monophthongierung.
5.3.2 Vokalreduktion in unbetonter Stellung
5.3.2.1 Vokalverlust in Endsilben
5.3.2.2 Vokalschwächung in Endsilben
5.3.2.3 Vokalverlust in Binnensilben (Synkope, Synkopierung)
5.3.2.4 Vokalschwächung in offener Binnensilbe
5.3.2.5 Vokalschwächung in geschlossener Binnensilbe
5.3.3 Quantitative Vokalveränderungen
5.3.3.1 Vokalkürzungen
5.3.3.2 Vokaldehnung
5.3.3.3 Vokalkontraktion
5.3.3.4 Vokalanaptyxe
5.4 Silbische Sonanten
5.5 Laryngale
5.5.1 Sprachgenetisches
5.5.1.1 Das Hethitische
5.5.1.2 Das Uralische
5.5.2 Sprachtypologisches
5.5.2.1 Die Entwicklung im Türkischen und Semitischen
5.5.2.2 Parallelen im Deutschen
5.6 Die Halbvokale ? und ?.
5.6.1 Der Halbvokal?
5.6.1.1 Lateinisch.
5.6.1.2 Griechisch.
5.6.2 Der Halbvokal?
5.7 Der Reibelaut s und die Ruki-Regel
5.7.1 Anlaut
5.7.2 Inlaut
5.7.3 Auslaut
5.8 Die Verschlusslaute
5.8.1 Die Tektale (Gutturale) und ihre Veränderungen
5.8.1.1 Die Labiovelare
5.8.1.2 Hinweise zu Besonderheiten des Lateinischen und Germanischen.
5.8.1.3 Die Vertretung der Labiovelare im Griechischen
5.8.1.4 Die Palatalisierung der Satemsprachen
5.8.2 Die (Mediae) Aspiratae
5.8.3 Die erste (germanische) und zweite (hochdeutsche) Lautverschiebung
5.8.3.1 Die erste (germanische) Lautverschiebung
5.8.3.2 Vernersches Gesetz (= Lenisierung der Frikative) und grammatischer Wechsel263
5.8.3.3 Zweite (hochdeutsche) Lautverschiebung
5.8.3.4 Entwicklung des germanischen Vokalismus
5.8.3.5 Mögliche Ursachen der germanischen Lautverschiebungen
5.8.4 Tenues aspiratae und die Glottaltheorie
5.8.4.1 Tenues aspiratae
5.8.4.2 Glottaltheorie
5.9 Konsonantengruppen im Lateinischen und Griechischen
5.9.1 Dissimilation
5.9.2 Assimilation
5.10 Überblick: Der rekonstruierte Lautbestand des Indogermanischen
5.10.1 Konsonanten
5.10.2 Vokale
 
6. Historische Formenlehre des Lateinischen und Griechischen
6.1 Nominalmorphologie
6.1.1 Kasussynkretismus und Heteroklisie
6.1.2 Die thematische Deklination (o-Dekl.)
6.1.3 Die athematische Deklination (-ter)
6.1.3.1 a-Stämme
6.1.3.2 i-Stämme
6.1.3.3 u-Stämme
6.1.3.4 Stämme auf Verschlusslaut
6.1.3.5 Stämme auf -nt
6.1.3.6 Stämme auf Sonant
6.1.3.7 Stämme auf Frikativ (-s)
6.1.3.8 Monosyllaba auf Diphthong
6.1.4 Neue Klassen im Lateinischen und Griechischen
6.1.4.1 e-Stämme und indogermanisch *-h1
6.1.4.2 Stämme auf Diphthong (-eu&j)
6.1.5 Kasusartige Suffixe im Griechischen und Pronominaladverbien
6.1.6 Adjektive, Motion und grammatisches Geschlecht
6.1.6.1 Neutrum.
6.1.6.2 Femininum
6.1.7 Steigerung
6.1.7.1 Komparativ auf *-ios, Gen. *-ioso/es, Superlativ auf -is-toj, -iss-imus
6.1.7.2 Komparativ auf -teroj
6.1.7.3 Das Superlativ auf -(t)atoj
6.1.8 Adverbien
6.1.8.1 Adverbien im Indogermanischen und Griechischen
6.1.8.2 Adverbien im Lateinischen
6.2 Pronomina
6.2.1 Personalpronomina
6.2.1.1 Singular und Plural der 1. Person
6.2.1.2 Singular und Plural der 2. Person
6.2.1.3 Dual der Personalpronomina
6.2.2 Reflexivpronomina und 3. Person
6.2.3 Possessivpronomina. 307
6.2.4 Deklination der nichtpersonalen Pronomina
6.2.5 Demonstrativpronomina
6.2.5.1 Anaphoricum auf *i-, *e-
6.2.5.2 Deicticum auf *s-, *t-
6.2.5.3 Korrelativa (lat. talis und gr. thli/koj, lat. tot und gr. to&(s)soj) und Pronominaladjektive
6.2.5.4 Neuerungen des Griechischen (o3de, ou[toj, e0kei=noj)
6.2.5.5 Neuerungen des Lateinischen (hic, ille, idem, ipse)
6.2.6 Interrogativpronomina
6.2.7 Relativpronomina.
6.3 Zahlwörter (Numeralia)
6.3.1 Grundzahlen (Kardinalia)
6.3.2 Ordnungszahlen (Ordinalia)
6.3.3 Zahladverbien (Multiplikativa)
6.3.4 Zahlwörter in Komposition
6.4 Finite Verbalformen
6.4.1 Verba defectiva und Suppletivismus
6.4.2 Präsensstamm
6.4.2.1 Die Endungen des Präsens- und Aoriststamms
6.4.2.2 Bildung des Präsensstamms
6.4.3 Tempora und Modi im Griechischen und Indogermanischen
6.4.3.1 Aktionsart und Aspekt
6.4.3.2 Modi
6.4.3.3 Tempora
6.4.4 Tempora und Modi des Präsensstamms im Lateinischen
6.4.4.1 Indikativ Imperfekt
6.4.4.2 Futur
6.4.4.3 Konjunktiv Präsens
6.4.4.4 Konjunktiv Imperfekt
6.4.5 Das Perfekt und die vom Perfektstamm abgeleiteten Verbalkategorien
6.4.5.1 Bedeutung und Entwicklung des Perfekts
6.4.5.2 Endungen
6.4.5.3 Bildung des Perfektstamms
6.4.5.4 Diathesen, Tempora und Modi des Perfektstamms
6.5 Infinite Verbalformen
6.5.1 Partizipien und Verbaladjektive
6.5.1.1 Indogermanisch ererbte Bildungsweisen (-nt-, -m(e)no-, -no-, -?os-, -to-)
6.5.1.2 Griechische und lateinische Neubildungen
6.5.1.3 Die lateinischen nd-Formen
6.5.2 Infinitiv und Verbalnomina
6.5.2.1 Die griechischen Infinitivformen
6.5.2.2 Die lateinischen Infinitivformen
6.5.2.3 Die lateinische Supina
6.6 Indeklinabilia
6.6.1 Präfixe und Präpositionen
6.6.1.1 Nominalpräfixe
6.6.1.2 Ererbte Vorsilben und Präpositionen
6.6.1.3 Isolierte und neugebildete Präpositionen im Lateinischen und Griechischen
6.6.2 Konjunktionen und Partikeln
6.6.2.1 Indogermanisch postponierte Konjunktionen
6.6.2.2 Konjunktionen und Partikeln der Einzelsprachen aus ererbtem Material
6.6.2.3 Neugebildete Konjunktionen im Lateinischen und Griechischen
6.6.3 Negation
6.7 Wortbildung
6.7.1 Derivation
6.7.1.1 Entstehung und Suffixsysteme
6.7.1.2 Nominalsuffixe
6.7.1.3 Reine Substantivsuffixe
6.7.1.4 Reine Adjektivsuffixe
6.7.1.5 Von Inhaltswörtern abgeleitete Substantiv- und Adjektivsuffixe
6.7.2 Komposition
6.7.2.1 Komposition vs. andere Möglichkeiten der syntaktischen Verbindung
6.7.2.2 Klassifikation: indisch und modern
6.7.2.3 Die einzelnen Kompositatypen
 
7. Das moderne Fortleben der alten Sprachen
7.1 Neugriechisch
7.1.1 Dialekte, Verbreitung und Sprecherzahl des Neugriechischen
7.1.2 Veränderungen vom Alt- zum Neugriechischen
7.1.2.1 Lautlehre
7.1.2.2 Morphosyntax
7.1.2.3 Wortschatz des Neugriechischen
7.2 Die romanischen Sprachen
7.2.1 Gliederung der romanischen Sprachen
7.2.1.1 Balkanromania
7.2.1.2 Italoromania
7.2.1.3 Galloromania
7.2.1.4 Iberoromania
7.2.1.5 Ostromania vs. Westromania
7.2.2 Entwicklung des Vokalismus vom Lateinischen zum Romanischen
7.2.2.1 Akzent
7.2.2.2 Monophthongierung
7.2.2.3 Quantitätenkollaps und Diphthongierung
7.2.2.4 Vokalverlust in unbetonten Silben
7.2.2.5 Nasalierung
7.2.3 Entwicklung des Konsonantismus vom Lateinischen zum Romanischen
7.2.3.1 Palatalisierung
7.2.3.2 Konsonantengruppen und einzelsprachliche Sonderfälle
7.2.3.3 Konsonantenepenthese
7.2.3.4 Dissimilation von Sonanten
7.2.4 Lexik, Syntax und Kulturgeschichte
7.3 Einfluss des Lateinischen und Romanischen auf den Wortschatz des Deutschen
7.3.1 Kurzcharakteristik des Deutschen.
7.3.2 Römische Kaiserzeit (Germanisch)
7.3.3 Karolingische Renaissance (Althochdeutsch
7.3.4 Hohes Mittelalter (Mittelhochdeutsch)
7.3.5 Renaissance, Humanismus und frühe Neuzeit (Frühneuhochdeutsch)
7.3.6 Einflüsse auf das gegenwärtige Deutsch
7.4 Einfluss des Lateinischen und Romanischen auf den Wortschatz und Satzbau des Englischen
7.4.1 Kurzcharakteristik des Englischen
7.4.2 Die vier historischen Sprachstufen und ihre Einflüsse auf die englische Lexik. 413
7.4.2.1 Altenglisch (450–1100)
7.4.2.2 Mittelenglisch (1100–1500)
7.4.2.3 Frühneuenglisch (1500–1700)
7.4.2.4 Modernes bzw. Neuenglisch (ab 1700)
7.4.3 Einflüsse der lateinischen Syntax und Verbalbildung.
7.4.3.1 Periphrastische Verbalbildungen (Futur, Verlaufsform, Passiv)
7.4.3.2 Verbalrektion und -konstruktionen (Verbalsubstantiv auf -ing, AcI, NcI, AcP, Partizipialkonstruktionen)
7.4.3.3 Nebensätze: Relativpronomina auf wh-, Hypotaxe, regularisierter Satzbau und Stilistik
 
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