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Ekaterina Makhotina


Ekaterina Makhotina

Ekaterina Makhotina war 2011–2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Geschichte Ost- und Südosteuropas der LMU München und ist seit April 2016 wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für osteuropäische Geschichte der Universität Bonn.


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Ekaterina Keding


Ekaterina Keding

Ekaterina Keding ist Koordinatorin des Promotionskollegs »Polen und Deutschland« der LMU München.


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Włodzimierz Borodziej


Włodzimierz Borodziej

Dr. Włodzimierz Borodziej ist Professor am Historischen Institut der Universität Warschau.


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Etienne François


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Dr. Étienne François ist emeritierter Professor für Geschichte am Frankreich-Zentrum der Freien Universität Berlin.


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Martin Schulze Wessel


Martin Schulze Wessel

Dr. Martin Schulze Wessel ist Professor für die Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Münchner Sprecher der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien München-Regensburg und Erster Vorsitzender des Collegium Carolinum.


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Ekaterina Makhotina, Ekaterina Keding, Włodzimierz Borodziej, Etienne François, Martin Schulze Wessel (Hg.)

Krieg im Museum

Präsentationen des Zweiten Weltkriegs in Museen und Gedenkstätten des östlichen Europa

1. Auflage 2015
378 Seiten gebunden
ISBN 978-3-525-37309-5
Vandenhoeck & Ruprecht

Veröffentlichungen des Collegium Carolinum. - Band 131

70,00 €

Kein anderes Ereignis der Zeitgeschichte hat in Europa eine solche identitätspolitische, sinnstiftende Erinnerungskraft und ist so stark von geschichtspolitischen Konjunkturen und nationalkulturellen Deutungen abhängig wie der Zweite Weltkrieg.
Die Erinnerung an den Krieg ist jedoch zwischen Erinnerungskollektiven umkämpft, was für Museen eine Herausforderung ist. Daher stellt sich grundsätzlich die Frage, ob das museale Narrativ das Ergebnis eines gesellschaftlichen Aushandlungsprozesses ist, oder ob es andere, »alternative Geschichten« ausgrenzt und somit als geschichtspolitischer »Schiedsrichter« fungieren will.
Die Brennpunkte der Debatten betreffen unter anderem die Opferhierarchie, die Thematisierung der (eigenen) Täter und die Integration des Holocaust in die offizielle Kriegserzählung. Der gesellschaftliche Dissens in Bezug auf diese Fragen führt dazu, dass die »musealisierte Geschichte« oft von der »erinnerten Geschichte« abweicht.
Der Sammelband analysiert erstmals mit ähnlichen methodischen Zugängen ausgewählte Museen und Gedenkstätten des östlichen Europa zum Zweiten Weltkrieg. Dadurch werden nicht nur die erinnerungspolitischen Kontexte in osteuropäischen Staaten, sondern auch der Einfluss der transnationalen Museumspraxis in Bezug auf den Holocaust sichtbar.

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