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Autorenporträt

Jens-Uwe Hartmann


Prof. Dr. Jens-Uwe Hartmann lehrt Indologie und Tibetologie an der Universität München.


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Jens-Uwe Hartmann

Literatur ohne Schrift?

Der Sonderfall Indien und die Rolle des Buddhismus

1. Auflage 2016
51 Seiten mit 11 Abbildungen kartoniert
ISBN 978-3-8471-0535-0
Vienna University Press bei V&R unipress

Fakultätsvorträge der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien - Heft 012

8,00 €
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Literarische Zeugnisse gehen in Indien bis ins zweite vorchristliche Jahrtausend zurück, aber eine eigene Schrift scheint es erst seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. zu geben. Kann es möglich sein, umfangreiche und hoch komplexe Werke über einen derartig langen Zeitraum durch eine ausschließlich mündliche Überlieferung zu bewahren? Diese Frage wird seit langem kontrovers diskutiert. Bemerkenswert ist hier allerdings das besondere Verhältnis zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit im alten Indien. Die Buddhisten zählten zu den ersten, die sich an den Medienwechsel gewagt haben. Dies legen zumindest die bei weitem ältesten indischen Handschriften nahe, die man vor zwanzig Jahren in Pakistan und Afghanistan entdeckt hat und die buddhistischen Inhalts sind.

In India, the literary tradition goes back to the second millennium BCE. Indigenous scripts, however, appear only in the third century BCE. Is it possible to preserve extensive and very complex texts through an exclusively oral transmission during such a long time? This question continues to prove highly controversial. However, the rather special relation between oral transmission and writing is a distinctive feature of ancient Indian civilization. Apparently the Buddhists can be counted among the first who undertook steps towards a change of media. This is suggested by Indian manuscripts that were unearthed about twenty years ago in Pakistan and Afghanistan. They are by far the oldest ever found, and they preserve Buddhist texts.

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Titel der Reihe
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