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Herausgeberporträt

Susanne Knaller


Dr. Susanne Knaller ist seit 2002 Professorin für Romanistik und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Graz.


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Doris Pichler


Dr. Doris Pichler ist seit 2008 als Lehrbeauftragte für italienische Literaturwissenschaft am Institut für Romanistik der Universität Graz tätig.
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Susanne Knaller, Doris Pichler (Hg.)

Literaturwissenschaft heute

Gegenstand, Positionen, Relevanz

1. Auflage 2013
302 Seiten kartoniert
ISBN 978-3-89971-988-8
V&R unipress

35,00 €

In der Wissenschaftslandschaft der letzten Jahrzehnte hat man besonders auf die Begriffe Kultur und Medien gesetzt und damit transdisziplinäre Ansprüche formulieren können. Daraus resultiert eine noch nie da gewesene Dichte an interdisziplinären Ansätzen, die den Humanwissenschaften neue Themen eröffnet hat. Literaturwissenschaftliche Disziplinen arbeiten als Textwissenschaften also im großen Kontext anderer Systeme und Medien und stellen sich so den epistemologischen Veränderungen und Brüchen seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Es ist unstrittig, dass Interdisziplinarität, Methodenpluralismus und der Aufbau von theoretisch produktiven Dialogstellen Forschungsfelder geöffnet haben, zu denen die Literaturwissenschaft kognitiv ergiebige Beiträge geliefert hat. Dieser Band stellt sich der Gegenstandsbestimmung von ›Literatur‹ im Kontext neuer Kunstbegriffe und diskutiert, wie leistungsfähig die Literaturwissenschaft und ihre Theorien im gegenwärtigen gesellschaftlichen Zusammenhang sind.

Right from the beginning literary studies have been concerned with the definition of their specific subject of analysis as well as with the reevaluation of their particular position within the sciences in general. In this respect literary studies are bound to work interdisciplinarily. Over the last few years the scientific community has predominately put its focus on concepts such as culture and media and has therefore formulated transdisciplinary demands. This has led to an unprecedented number of interdisciplinary approaches, which have provided the humanities with a wide range of new topics. The various branches of literary studies are to be understood as textual sciences that work within the wider context of other systems and media. By this means they react to epistemological changes that have taken place since the second half of the 20th century. Without doubt interdisciplinarity as well as the coexistence of a variety of methods/methodologies and new theoretical approaches have led to a number of new fields of research to which literary studies can provide cognitively productive contributions. The collection of essays tries to investigate the subject “literature” within the context of new concepts of art and within its theoretical potentials and at the same time discusses the capacity of literary studies and their theories within the context of modern society.

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