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Pit Wahl


Pit Wahl

Pit Wahl, Diplom-Psychologe, ist Psychoanalytiker und Lehranalytiker (DGIP, DGPT) in eigener Praxis in Bonn.


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Heiner Sasse


Dr. phil. Heiner Sasse, Diplom-Psychologe, Psychoanalytiker und Lehranalytiker (DGIP, DGPT), ist in eigener Praxis in Witten, am Alfred-Adler-Institut Düsseldorf und als Lehrbeauftragter an der Universität Witten-Herdecke tätig.


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Ulrike Lehmkuhl


Ulrike Lehmkuhl

Prof. Dr. med. Ulrike Lehmkuhl, Diplom-Psychologin, ist Lehranalytikerin (DGIP, DGPT, DAGG) und war Direktorin der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters an der Charité, Universitätsmedizin Berlin.


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Mit Beiträgen von

Gitta Binder-Klinsing, Mainz / Almuth Bruder-Bezzel, Berlin / Martina Dusy, Köln / Gisela Eife, München / Elisabeth Fuchs-Brüninghoff, Soest / Martin Geimer, Köln / Jeremy Holmes, Exeter / Gerd Lehmkuhl, Köln / Wolfgang Lehnert, Berlin / Bernd Nitzschke, Düsseldorf / Klaus Ohm, Berlin / Lisa Rauber, Mainz / Heiner Sasse, Düsseldorf / Hans-Jürgen Schatz, Berlin / Bernd Schäpers, Sendenhorst / Nicole Welter, Berlin / Ronald Wiegand, Berlin.

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Pit Wahl, Heiner Sasse, Ulrike Lehmkuhl (Hg.)

Macht - Lust

1. Auflage 2009
318 Seiten mit 20 Abb. und 2 Tab. kartoniert
ISBN 978-3-525-45016-1
Vandenhoeck & Ruprecht

Beiträge zur Individualpsychologie. - Band 035

45,00 €
PDF eBook 37,99 € KAUFEN

In diesem Buch werden zwei seit Beginn der psychoanalytischen Bewegung rivalisierende theoretische Leitkonzepte aufgegriffen: »Macht« und »Lust«. Dabei dürfte auf der Ebene persönlicher Eigenschaften Adler mit seiner lustvollen Orientierung am Wiener Kaffeehausleben eher Varianten des »Lustprinzips« verkörpert haben, während Freuds Domäne die Fragen der Macht und des Einflusses waren. In ihren Theorien verhielt es sich jedoch umgekehrt: Adler hielt die Frage der »Macht« für entscheidend, während Freud das Thema der »Lust/Lidibo« als leitendes Konstrukt fokussierte. Neben anderen Differenzen lag hier einer der Anstöße zum endgültigen Bruch zwischen Freud und Adler. Seit den Streitereien der Gründungsväter sind mittlerweile 100 Jahre vergangen. Somit scheint die Zeit reif zu sein, das breite konnotative Spektrum der beiden motivationalen Konzepte »Macht« (von konstruktiver »Wirkmächtigkeit« bis hin zu Machtmissbrauch) und »Lust« (von Vitalität, Liebe, Eros, Sexualität bis hin zu Destruktivität) neu auszuloten und auf aktuelle gesellschaftliche und fachliche Diskurse zu beziehen. Mit »Macht« und »Lust« liegen analytische Kategorien vor, die gerade, weil es sich um psycho-analytische Kategorien handelt, sowohl die Subjektseite als auch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in ihrer dynamischen, entwicklungsbezogenen und wechselseitigen Beeinflussung erfassen können.

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Titel der Reihe
Beiträge zur Individualpsychologie.