GLOTTA 2011 Band 87
Zeitschrift für griechische und lateinische Sprache
Heft 2011 / 87,1-4E
ISSN 0017-1298
Glotta veröffentlicht schwerpunktmäßig sprachgeschichtliche, strukturelle und etymologische Untersuchungen.
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Inhalte
Heft 2011 / 87,1-4E
S. 1 - 22
S. 1 - 22
Frederick E. Brenk
Hierosolyma. The Greek Name of Jerusalem
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Heft 2011 / 87,1-4E
S. 23 - 36
S. 23 - 36
Michiel de Vaan
PIE i-presents, s-presents, and their reflexes in Latin
11,00 €
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Heft 2011 / 87,1-4E
S. 58 - 82
S. 58 - 82
Maurizio Erto
Il verbo *metagraphw* e il concetto greco di ‘traduzione’
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Heft 2011 / 87,1-4E
S. 83 - 94
S. 83 - 94
Thomas Gärtner
Caesar am Rubikon oder Das Perfekt der gefällten Entscheidung
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Heft 2011 / 87,1-4E
S. 95 - 125
S. 95 - 125
Kalle Korhonen
Between meaningful sentences and formulaic expressions: Fronted verbs in Christian epitaphs
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Heft 2011 / 87,1-4E
S. 126 - 154
S. 126 - 154
Wilko Lücht
Das Lateinische als pro-drop-Sprache: Der Gebrauch von Subjektpronomina in der römischen Komödie aus sprachtypologischer und empirischer Sicht
Details
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Zusammenfassung: Das Lateinische als pro-drop-Sprache zeigt drei Variablen zur Bezeichnung des Subjekts: Subjektleerstelle, nominales Subjekt und pronominales Subjekt, wobei für diese Untersuchung die Opposition Subjektleerstelle – pronominales Subjekt betrachtet wird. Die Verwendung des Subjektpronomens im Lateinischen ist an die Grundfunktionen formalgrammatische Notwendigkeit, Disambiguierung, Fokussierung und Intonation gebunden. Anstatt einer strikten Trennung dieser Verwendungsbereiche ist jedoch im Zusammenhang mit der Setzung eines Subjektpronomens die Verbindung satzsemantischer und formalgrammatischer Gründe anzutreffen. Die Opposition Subjektpronomen – Subjektleerstelle ist also funktionalisiert. Unterschiede in der Häufigkeit der Setzung des Subjektpronomens lassen sich durch das unterschiedlich häufige Vorkommen der Funktionen, welche die Setzung eines Subjektpronomens bedingen, erklären.
Heft 2011 / 87,1-4E
S. 155 - 158
S. 155 - 158
Eleni Pachoumi
A List of epithets from the Greek Magical Papyri that are not recorded in the LSJ and LSJ Supplements
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Heft 2011 / 87,1-4E
S. 159 - 183
S. 159 - 183
Wojciech Sowa
Griechische Dialekte, dialektale Glossen und die antike lexikographische Tradition
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Heft 2011 / 87,1-4E
S. 184 - 235
S. 184 - 235
Dagmar S. Wodtko
Verbale Rektionskomposita und neutrale Subjekte bei Homer
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Heft 2011 / 87,1-4E
S. 236 - 271
S. 236 - 271
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Zusammenfassung: Im Lemma molucrum gibt Festus fünf verschiedene Bedeutungserklärungen, die bislang in der Forschung einzeln betrachtet wurden, häufig unter der Annahme von Entlehnungen aus dem Griechischen. Es wird gezeigt, dass einige Bedeutungen in den Kontext der archaischen Getreideverarbeitung weisen, von der sich Spuren in der Herstellung der mola salsa durch die Vestalinnen finden. Bei molucrum handelt es sich um ein auf einer Vorstufe des literarischen Lateins gebildetes Wort, dessen Basisbedeutung‚*Gerät zum Mahlen, Mahlzeug‘ ist.

