KulturPoetik 2007 Bd. 07 Heft 02
Heft 2007 / 7,2E
ISSN 1616-1203
Theorie und Praxis einer kulturgeschichtlichen Literaturwissenschaft.
Inhalte
Heft 2007 / 7,2E
S. 149 - 165
S. 149 - 165
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Zusammenfassung: Das Motiv des Kreises als ästhetisches Strukturmerkmal aber auch als (kultur-)poetischer Gegenstand harrt noch immer einer umfassenden Erforschung. Die (Spät-)Romantik bediente sich verstärkt des Kreises und der Ringstruktur von sprach- wie musikpoetischen Kompositionen, was sich auch in zahlreichen Bildern aus jener Zeit zeigen läßt. Der Kreis steht dabei nicht nur für Geschlossenheit, sondern auch als Zeichen eines Gegenentwurfs zum linearen Fortschrittsdenken, das sich im Zuge der Evolutionstheorie und des technologischen Innovationsschubes in derMitte des 19. Jahrhunderts durchzusetzen begann. Hinzu kommt, dass der Kreis dialektische Denkprozesse in Frage stellt und statt dessen das ästhetische Prinzip der Wiederholung sinnstiftend zum Einsatz bringen will.
Heft 2007 / 7,2E
S. 199 - 214
S. 199 - 214
Thomas Schwarz
Inszenierung von imperialer Macht im Erstkontakt
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Heft 2007 / 7,2E
S. 215 - 233
S. 215 - 233
18,90 €
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Zusammenfassung: In den Café-Gedichten von Gottfried Benn und Guillaume Apollinaire wird die moderne Stadt auf symptomatisch unterschiedliche Weise als Ereignis- und Sprachlandschaft erschrieben. Die Montage simultaner Stimmen begegnet einmal als durch ein lyrisches Subjekt kanalisierter, intentional gerichteter wechselseitiger Kommentar (Benn), das andere Mal als freie Akkumulation von Differenzen, die eine einheitliche Intention der Aussage torpediert (Apollinaire). Während Benns satirischer Röntgenblick auf die Café-Gesellschaft die immergleichen sozialen Macht- und biologischen Triebmechanismen am Werke sieht, die das moderne Interieur der Stadt entzaubern, wird das registrierte und offen arrangierte Material für Apollinaire zu einer als dichterische Vision imaginierten Übersteigerung von Modernität.
Heft 2007 / 7,2E
S. 234 - 248
S. 234 - 248
Gideon Stiening
Am »Ungrund« oder: Was sind und zu welchem Ende studiert man ›Poetologien des Wissens‹?
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Heft 2007 / 7,2E
S. 249 - 258
S. 249 - 258
Joseph Vogl
Robuste und idiosynkratische Theorie
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Heft 2007 / 7,2E
S. 259 - 270
S. 259 - 270
Monika Ritzer
Georg Simmel (1858–1918), Der Begriff und die Tragödie der Kultur (1911)
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Heft 2007 / 7,2E
S. 271 - 273
S. 271 - 273
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Zusammenfassung: Rezension: Doris Bachmann-Medick, Cultural Turns. Neuorientierungen in den Kulturwissenschaften. Reinbek: Rowohlt 2006. 410 S.
Heft 2007 / 7,2E
S. 274 - 276
S. 274 - 276
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Zusammenfassung: Rezension: Moritz Baßler, Die kulturpoetische Funktion und das Archiv. Eine literaturwissenschaftliche Text-Kontext-Theorie. Tübingen: Narr Francke Attempto 2005. X + 399 S.
Heft 2007 / 7,2E
S. 277 - 283
S. 277 - 283
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Zusammenfassung: Rezension: Jonathan Gottschall/David Sloan Wilson (Hg.), The Literary Animal. Evolution and the Nature of Narrative. Evanston: Northwestern University Press 2005. 304 S.
Heft 2007 / 7,2E
S. 284 - 286
S. 284 - 286
Yomb May
Imperiale Diskurse – Forschungsreisen des 18. Jahrhunderts als Antizipation des Kolonialismus
Details
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Zusammenfassung: Rezension: Hans-Jürgen Lüsebrink (Hg.), Das Europa der Aufklärung und die außereuropäische koloniale Welt. Göttingen: Wallstein 2006. 408 S.
Heft 2007 / 7,2E
S. 286 - 295
S. 286 - 295
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Zusammenfassung: Rezensionen: (1) Ulla Biernat, »Ich bin nicht der erste Fremde hier«. Zur deutschsprachigen Reiseliteratur nach 1945. Würzburg: Königshausen & Neumann 2004. 248 S. (2) Narjes Khodaee Kalatehbali, Das Fremde in der Literatur. Postkoloniale Fremdheitskonstruktionen in Werken von Elias Canetti, Günter Grass und Josef Winkler. Münster: Lit Verlag 2005. 254 S. (3) Carmen Ulrich, Sinn und Sinnlichkeit. Indien(be)schreibungen von Hubert Fichte, Günter Grass und Josef Winkler. München: Iudicium Verlag 2004. 310 S.

