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Herausgeberporträt

Bozena Choluj


Prof. Dr. Bożena Chołuj lehrt Germanistik und Gender Studies an der Universität Warschau und Deutsch-Polnische Literatur- und Kulturbeziehungen und Gender Studies an der Universität Frankfurt (Oder).


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Claudia Kraft


Prof. Dr. Claudia Kraft lehrt an der Universität Gießen Europäische Zeitgeschichte seit 1945.


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Bozena Choluj, Claudia Kraft (Hg.)

Nach 1989

1. Auflage 2017
172 Seiten
ISBN 978-3-8470-0691-6
V&R unipress

19,99 €
IN DEN WARENKORB  
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Buch 25,00 € KAUFEN

Gut ein Vierteljahrhundert nach dem Ende des Kalten Krieges fragt das Themenheft nach der Möglichkeit einer Historisierung der Ereignisse des Jahres 1989 im mittleren und östlichen Europa und der sich daran anschließenden Entwicklungen. Die Beiträge beschäftigen sich damit, wie eine geschlechtergeschichtliche Perspektive die gängigen Narrative der »Rückkehr nach Europa« verändert, weil sich Kontinuitäten und Brüche zwischen vorsozialistischer, sozialistischer und postsozialistischer Zeit in Hinblick auf Geschlechterverhältnisse anders darstellen als in konventionellen Erzählungen. Sie thematisieren, wie die Erfahrungen der postsozialistischen Zeit die Perspektive auf den Staatssozialismus verändert haben und konstatieren, dass wir es nicht mit einer linearen Entwicklung hin zu ‚universalen‘ Werten zu tun haben, sondern dass diese Werte immer geschlechtlich codiert waren und es bis heute sind.

 

A good quarter of a century after the end of the Cold War, this special issue looks into the possibility of historicising the events of 1989 in Central and Eastern Europe and their subsequent developments. There is a reason why these chapters deal with the way in which gender-historical perspectives are altering the current narrative of the "return to Europe": because continuities and breaks between pre-socialist, socialist and post-socialist times tend to present themselves differently in terms of gender relations to those seen in conventional narratives. The discussions pinpoint the way in which the experiences of the post-socialist era have changed our perspective with regards to state socialism and establish that we are not dealing with a linear development towards "universal" values, but rather that these values have always been, and continue to be,  gender-coded.

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