29.10.2010
Trauernde begleiten
Der Tod macht verlegen, Trauer macht stumm. Trauernde laufen Gefahr, außer dem Verstorbenen auch noch ihre sozialen Bindungen und den unbefangenen Kontakt zu ihrer Umgebung zu verlieren. Damit dies nicht geschieht, ermutigt Stephanie Witt-Loers dazu, auf die Trauernden zuzugehen und sich der Begegnung mit ihnen zu stellen.
Wie kann man Trauernde begleiten, wie sie unterstützen? Wie kann man als Freundin, als Nachbar, als beruflich Betroffene reagieren? Stephanie Witt-Loers, Kinder- und Familientrauerbegleiterin, klärt anschaulich die wesentlichen Fragen und Anliegen zum Thema Trauer: Was ist bei der Trauer Sterbender zu berücksichtigen? Was hilft Trauernden, die einen Angehörigen durch Suizid verloren haben? Was kann man für die Hinterbliebenen tun, wenn ein Kind gestorben ist? Hier möchte die Autorin unterstützen, Orientierung geben und begleiten. Zugleich möchte sie dazu anregen, sich mit eigenen Trauererfahrungen und Gedanken zum Thema Tod und Trauer auseinanderzusetzen.
Die Autorin
Stephanie Witt-Loers ist Kinder- und Familientrauerbegleiterin und Trauerbegleiterin in eigener Praxis. Sie ist Fachbuchautorin und arbeitet unter anderem auch am Kindertrauerzentrum Thalita des Kinder- und Jugendhospizes Balthasar in Olpe. Als Fortbildungsreferentin ist sie für Lehrkräfte, ErzieherInnen, Hebammen, Pflegepersonal, Sozialpädagoginnen und -pädagogen, Seelsorger, Ärztinnen und Ärzte, Trauerbegleiter sowie im Hospiz Arbeitende tätig und hält Vorträge zum Themenbereich.

