Nicht nur Raubkunst!
 
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Anna-Maria Brandstetter


Dr. Anna-Maria Brandstetter ist Ethnologin und Kuratorin der Ethnografischen Studiensammlung am Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
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Vera Hierholzer


Dr. Vera Hierholzer ist Historikerin und Leiterin der Sammlungskoordination der Universität Mainz.
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Anna-Maria Brandstetter, Vera Hierholzer (Hg.)

Nicht nur Raubkunst!

Sensible Dinge in Museen und universitären Sammlungen

1. Auflage 2018
327 Seiten mit 46 Abbildungen gebunden
ISBN 978-3-8471-0808-5
Mainz University Press bei V&R unipress

50,00 €

Öffentliche Sammlungen bewahren vielfach Dinge, die heute aus ethischen Gründen als sensibel eingestuft werden. Im Fokus stehen seit einigen Jahren die NS-Raubkunst und zunehmend auch Kulturgüter, die im Rahmen der Kolonialisierung nach Europa verbracht wurden. Doch gibt es noch viele weitere Arten sensibler Dinge wie sterbliche Überreste, religiöse Artefakte, illegal gehandelte Antiken oder unter den Artenschutz fallende Naturalia. Der Band wählt eine dezidiert vergleichende Perspektive und geht der Frage nach einem angemessenen Umgang mit diesen Objekten disziplinen- und institutionenübergreifend nach. Durch den Erfahrungsaustausch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Museen und Universitäten nimmt er das Thema erstmals auch systematisch für universitäre  Sammlungen in den Blick, die aufgrund ihrer Heterogenität ein besonders breites Spektrum potentiell sensibler Objekte abdecken.

 

Public collections often preserve things that are nowadays considered ‘sensitive’ for ethical reasons. For some years, the focus has been on Nazi looted art and is now increasingly being directed at cultural assets brought to Europe as part of colonisation. There are, however, many other types of sensitive things, such as mortal remains, religious artefacts, illegally traded antiques and wildlife products that fall under the protection of endangered species. This volume chooses to take on a decidedly comparative perspective in investigating how to appropriately deal with these objects across disciplines and institutions. For the first time, through the exchange of experience between scientists from museums and universities, it also systematically examines the topic for university collections, which, due to their heterogeneity, cover a particularly wide range of potentially sensitive objects.

 

Open Access - frei verfügbare elektronische Ausgabe

Dieses Werk ist als Open Access-Publikation im Sinne der Creative Commons-Lizenz
BY International 4.0 (»Namensnennung«) unter dem DOI 10.14220/9783737008082
erschienen. Um eine Kopie dieser Lizenz zu sehen, besuchen Sie https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/.

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