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Michael Rohrschneider


Michael Rohrschneider

apl. Prof. Dr. Michael Rohrschneider ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit der Universität zu Köln.


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Michael Rohrschneider

Österreich und der Immerwährende Reichstag

Studien zur Klientelpolitik und Parteibildung (1745–1763)

1. Auflage 2014
395 Seiten gebunden
ISBN 978-3-525-36079-8
Vandenhoeck & Ruprecht

Schriftenreihe der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. - Band 089

70,00 €
PDF eBook 59,99 € KAUFEN

Der Immerwährende Reichstag (1663-1806), eine der zentralen Institutionen des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, ist in der Forschung lange Zeit eindeutig negativ bewertet worden. In den letzten Jahren hat sich aber ein »neues« Bild des »alten« Reichstags ergeben. Hierzu leistet die Monografie einen Beitrag. Schwerpunktmäßig anhand der österreichischen und unter vergleichender Einbeziehung der preußischen Reichstagspolitik zeigt sie auf, dass der Reichstag in der Phase des sich herausbildenden österreich-preußischen Gegensatzes ein wichtiges Forum zum Aufbau und zur Pflege einer getreuen Anhängerschaft war. Die Reichstagspolitik des Wiener Hofes stellte während der gemeinsamen Regierungszeit Kaiser Franz' I. und Maria Theresias einen Faktor im Gesamtgefüge der kaiserlichen bzw. österreichischen Politik dar, dessen Bedeutung nicht zu unterschätzen ist. Gezeigt wird dies anhand von Untersuchungen zu personalen Beziehungen, die in der Forschung mit den Begriffen Klientel, Patronage, Verflechtungen und »Partheyen« bezeichnet werden. Wichtig für den Gesamtzusammenhang ist, dass dafür nicht nur Quellenmaterial österreichischer und preußischer Herkunft, sondern auch Archivalien benutzt wurden, welche die Perspektive der Klienten und Parteigänger erhellen. Insgesamt gesehen leistet die Monografie einen Beitrag zu einem besseren Verständnis der politischen und sozialen Strukturen des Alten Reiches.

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Inhalt    Alles anzeigen
Pressestimmen    
»[..] sehr bedeutsame[r] Beitrag für die Reichsgeschichte [...]«
H-Soz-Kult (Sébastien Schick), Heft: 3 (2015)


»Bei dieser Studie handelt es sich [...] um eine quellengesättigte und methodisch reflektierte Forschungsarbeit, welche die teilweise immer noch etwas angestaubte Reichtagsforschung (trotz einiger innovativer Studien der letzten Jahre) erheblich bereichert und hoffentlich weitere Forschungsarbeiten inspiriert.«
Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung (Harriet Rudolph), Heft: 124 (2016)


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Schriftenreihe der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.