Osnabrücker Jahrbuch Frieden und Wissenschaft XXIV / 2017
 
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Oberbürgermeister d. Stadt Osnabrück, Präsident der Universität Osnabrück (Hg.)

Osnabrücker Jahrbuch Frieden und Wissenschaft XXIV / 2017

Themenschwerpunkt: »Westfälischer Friede« – Modell für den Mittleren Osten?

1. Auflage 2017
221 Seiten gebunden
ISBN 978-3-8471-0773-6
Universitätsverlag Osnabrück bei V&R unipress

Osnabrücker Jahrbuch Frieden und Wissenschaft. - Vol. XXIV, Jahr 2017

23,00 €
Bei Abnahme der Reihe: 19,50 €

Im Sommer 2016 war der damalige Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier Gast der Osnabrücker Friedensgespräche. Sein Vortrag trug den Titel »Der Westfälische Friede als Denkmodell für den Mittleren Osten«. Diese Themenwahl war mehr als eine Reverenz an die Friedensstadt Osnabrück, in der einst um den Frieden von 1648 gerungen wurde.

Heute ist der Mittlere Osten, die Landmasse zwischen Mittelmeer und dem Indischen Ozean, eine Region, in der durch kriegerische Gewalt zahllose Menschen ins Elend stürzen, getötet oder vertrieben werden. Im Kontext der hier abgedruckten Rede von Außenminister Steinmeier, der dazu auffordert, die Potenziale der Westfälischen Friedenverträge neu zu entdecken, thematisieren mehrere Beiträge in diesem Band Aspekte der Konfliktlagen im Mittleren Osten.

Der prüfende Rückblick auf den komplizierten Friedensschluss im 17. Jahrhundert, der das Kriegsgeschehen in Mitteleuropa beendete, hat neuen geschichts- und politikwissenschaftlichen Auftrieb erhalten. Die heutige Bedeutung des Westfälischen Friedens kann durchaus weiter reichen: Zu wünschen ist, dass die neue Beschäftigung mit diesem Friedensschluss auch hierzulande Toleranz und Mitmenschlichkeit fördert.

 

In the summer of 2016, former Federal Foreign Minister Frank-Walter Steinmeier made a guest appearance at the Osnabrueck Peace Forum. His lecture was entitled “The Peace of Westphalia as a model for reflection on the Middle East”. This choice of topic was more than a tribute to Osnabrueck, the City of Peace, in which the peace of 1648 was once fought for. Today, the landmass between the Mediterranean Sea and the Indian Ocean called the Middle East is a region in which thousands of people are faced with adversity, killed or banished through means of bellicose violence. Several articles in this volume address aspects of conflict situations in the Middle East within the context of Foreign Minister Steinmeier’s speech printed here, in which he urges the people to rediscover the potential of the Westphalian Peace Treaties. This scrutinising glance back at the complicated peace agreement from the 17th Century that ended the events of war in Central Europe has received new impetus from the historical and political sciences. The significance of the Peace of Westphalia today can certainly stretch further afield: it is hoped that the new pursuit of this peace agreement also promotes tolerance and humanity in that part of the world.

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