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Autorenporträt

Beate Hintzen


Dr. Beate Hintzen studierte Klassische Philologie, Romanistik und Publizistik in Münster, legte das 1. und 2. Staatsexamen in den Fächern Latein und Griechisch ab und wurde 1992 in der lateinischen Philologie promoviert. Seit April 1995 lehrt sie lateinische und griechische Sprache und Literatur an der Universität Bonn.


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Beate Hintzen

Paul Flemings Kußgedichte und ihr Kontext

1. Auflage 2015
569 Seiten mit 10 Abbildungen gebunden
ISBN 978-3-8471-0069-0
Bonn University Press bei V&R unipress

Super alta perennis. - Band 016

70,00 €
PDF eBook 59,99 € KAUFEN

Unter dem Titel »Küsse« publizierte der deutsche Barocklyriker Paul Fleming (1609–1640) im Jahr 1631 einen Zyklus von lateinischen Liebesgedichten, den er einem Mitstudenten als Hochzeitsgabe dedizierte. Der Titel fokussiert nicht nur einen Teilaspekt der Liebesthematik, sondern stellt den Zyklus in die Tradition der frühneuzeitlichen Kussdichtung, die ihrerseits an antike Gedichte anknüpft. Gerahmt wird der Zyklus von Hochzeitsgedichten im engeren Sinne. So interferieren in Flemings »Küssen« Diskurse erotischer Literatur sowie Diskurse der antiken und frühneuzeitlichen Hochzeitsdichtung. Auch verschränken sich erotisches und religiöses, an jesuitischer Andachtslyrik orientiertes Sprechen. Dieser Band enthält eine Neuedition mit Kommentar und Übersetzung der Texte, die bisher nur in einer Ausgabe des 19. Jahrhunderts vorlagen, sowie eine Studie zur Kuss- und Hochzeitsdichtung der Antike und der Frühen Neuzeit, die das Ziel hat, die verschiedenen (Liebes-)Diskurse sichtbar zu machen.

Paul Fleming, German poet of baroque era (1609–1640), published a cycle of latin love poems titled “Kisses” in 1631 and dedicated the little book to a fellow student as a wedding gift. The title not only brings into focus one special aspect of love poetry, but also places the cycle within the tradition of kiss poetry of Early Modern times, which has been related closely to ancient poetry. The cycle has been framed by wedding poems in the strict sense. This way, several erotic discourses and the discourse of wedding poetry have been mixed in Fleming's “Kisses”. Moreover, the language of love and the language of Jesuit meditation have coalesced. This volume contains an edition, commentary and translation of the texts, which could not be read but in an edition of the 19th century up to now. It also contains a study of kiss poems and wedding poems of antiquity and Early Modern age, which aims at identifying the different (love) discourses.

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