Ursula Früchtel
Vita
1966: Berufung als Pastorin und Dozentin an das Pädagogische Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen mit Sitz in Schwerte-Villigst, zunächst mit dem Schwerpunkt der Religionslehreraus-, -fort- und -weiterbildung, später mit dem Schwerpunkt der religionspädagogischen Ausbildung von Vikaren/-innen (»Schulvikariat«).
Theologiestudium in Erlangen und Heidelberg, Promotion in Hamburg bei Georg Kretschmar; Gemeindezeit als »Pfarrvikarin«, u.a. mit 18 Wochenstunden Religionsunterricht an allen Schulstufen und -formen in Traunstein/Oberbayern.
Im Pädagogischen Institut Arbeit an der didaktischen Konzeption des Religionsunterrichts sowie Erarbeitung von Unterrichtsentwürfen für den Religionsunterricht der Sekundarstufe I; Auseinandersetzung mit symbolhermeneutischen Fragestellungen, insbesondere der biblischen Symbolentfaltung. Schließlich Konzentration auf Perspektiven feministischer Hermeneutik (biblische Frauentraditionen) mit breiter Tagungs- und Seminarerfahrung und Schlußfolgerungen für den Religionsunterricht der Schule und kirchlicher Bildungsarbeit. Derzeitiger Schwerpunkt: Themen aus der Wirkungsgeschichte des Christentums unter Einbeziehung symbolischer und feministischer Perspektiven. Interesse an Bildungsfragen.

