Horst-Jürgen Gerigk

Dr. Horst-Jürgen Gerigk ist Professor für Russische Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Heidelberg.


Veröffentlichungen über den Autor

1999 erschien im Universitätsverlag C. Winter, Heidelberg: Die Wirklichkeit der Kunst und das Abenteuer der Interpretation. Festschrift für Horst-Jürgen Gerigk, herausgegeben von Klaus Manger (388 Seiten. ISBN 3 – 8253 – 0847 – 2).

Beiträge von Volker Bischoff, Gottfried Boehm, Dieter Borchmeyer, Michel Cadot, Konrad Cramer, Dietrich von Engelhardt, Hans-Georg Gadamer, Norbert Greiner, Robert Louis Jackson, Malcolm V. Jones, Helmuth Kiesel, Franz Loquai, Klaus Manger, Olga Meerson, Rudolf Neuhäuser, Wolfram Schmitt, Joseph P. Strelka, Victor Terras, Peter Thiergen, Armin Westerhoff, Reiner Wiehl.

Mit Schriftenverzeichnis, Seite 373 – 383.

Gerardo Argüelles Fernández würdigt Gerigks Terminus von der "poetologischen Differenz" 2008 in der Zeitschrift Semiosis als "Erlösung von der Rezeptionsästhetik".

Vita

Horst-Jürgen Gerigk, geboren 1937 in Berlin, lehrt seit 1974 als Professor für Russische Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Heidelberg. Von 1998 bis 2004 Präsident der Internationalen Dostojewskij-Gesellschaft, die er 1971 in Bad Ems mitbegründet hat, gehört er ab 2004 zu deren Ehrenpräsidenten. Seit 2008 ist er Korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.

Arbeitsschwerpunkte

Seine Arbeitsgebiete sind die russische, amerikanische und deutsche Literatur, der Hollywood-Film sowie die Geschichte der Ästhetik von Kant bis Heidegger. Er studierte Slawistik, Philosophie und Anglistik / Amerikanistik, hauptsächlich in Heidelberg. Hier 1964 Promotion zum Dr. phil. bei Dmitrij Tschižewskij mit Versuch über Dostoevskijs »Jüngling« und 1971 Habilitation mit Entwurf einer Theorie des literarischen Gebildes bei der Neuphilologischen Fakultät für das Fach „Russische Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft“. Zuvor, von 1966 bis 1968, Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Zu seinen akademischen Lehrern zählen, neben Dmitrij Tschižewskij, Hans-Georg Gadamer und Paul Fussell (Rutgers University, USA, seinerzeit Gastprofessor in Heidelberg). 1983 gründete Gerigk, zusammen mit Dietrich von Engelhardt (Medizingeschichte) und Wolfram Schmitt (Psychiatrie), den Arbeitskreis „Psychopathologie, Kunst und Literatur“, dessen Schriften im Guido Pressler Verlag, Hürtgenwald, erscheinen. Er ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, der Deutschen Thomas-Mann-Gesellschaft, der Martin-Heidegger-Gesellschaft und des Gesprächskreises „Kultur und Kritik“ des Internationalen Wissenschaftsforums (IWF) der Universität Heidelberg.

Kongressvorträge (Ausland) in St. Wolfgang (1974), Bergamo (1980), Cerisy-la-Salle (1983), Nottingham (1986), Ljubljana (1989), Oslo (1992), Gaming (1995), New York (1998), New Haven (1999), Innsbruck (2003), Genf (2004), Zürich (2004), Menaggio (Villa Vigoni, 2004), Louvain-la-Neuve (2006), Budapest (2007). 1997 auf Einladung des Norwegischen Forschungsrates Vorträge in Tromsø, Trondheim und Bergen. 1999 Vortragsreise durch Neuengland auf Einladung der Universitäten Harvard, Yale und Princeton. 2000 auf Einladung der Japanischen Dostojewskij-Gesellschaft Vorträge in Chiba und Tokio (Waseda University). Gastvorträge (Ausland) des weiteren in Klagenfurt, Innsbruck, Basel, Zürich (C.G. Jung-Institut, 1992), New York (Columbia University, 1995).

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