04.06.2015

Quo vadis, Demokratie? - Der digitale Überwachungsstaat // Veranstaltung in Berlin

Veranstaltung mit Josef Foschepoth am Sonntag, 7.6.2015. Um 15h im Haus der Kulturen in Berlin. Der Eintritt ist frei.

Über aktuelle Strömungen von Überwachung, Zensur, den Abbau von Bürgerrechten – und die Notwendigkeit politischer Kontrolle von Geheimdiensten

Wie verändert sich der klassische Begriff der Demokratie in Zeiten von Massenüberwachung, Datenspionage und der Zusammenarbeit von BND und NSA? Wie wurde der NSA-Skandal in den USA und in Deutschland aufgenommen und was können – und müssen – wir daraus lernen?
Über diese Fragen diskutieren die prominenten amerikanischen Whistleblower_innen Thomas Drake, Daniel Ellsberg, Jesselyn Radack und Coleen Rowley mit MdB Konstantin von Notz und MdB Martina Renner (beide Mitglieder im NSA-Untersuchungsausschuss), dem deutschen Historiker Joseph Foschepoth und dem ehemaligen Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Peter Schaar.
Eröffnet wird die Diskussionsrunde von dem Ökonom, Friedensaktivisten und ehemaligen Militäranalysten Daniel Ellsberg (The Pentagon Papers) und der ehemaligen FBI-Agentin Coleen Rowley.
Einführende Worte spricht der amerikanische Journalist Norman Solomon, Mitglied des Editorial Boards von ExposeFacts.org.
Moderiert wird die Diskussion von Sarah Harrison, Journalistin und Direktorin der Courage Foundation. Q&A im Anschluss an die Diskussionsrunde. Schon während der Diskussion kann das Publikum durch Fragen oder Kommentare über Twitter interaktiv am Gespräch teilnehmen: #qvdemocracy
In Kooperation mit der Courage Foundation, ExposeFacts.org, DIE ZEIT, ZEIT Online, transmediale und Haus der Kulturen der Welt.

Mit schriftlicher Simultanübersetzung englisch-deutsch

Live Video Stream: https://couragefound.org/the-digital-surveillance-state-quo-vadis-democracy/
Live Audio Podcast: https://voicerepublic.com/users/courage-foundation
 

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Foto: © Frank Paul, Haus der Kulturen der Welt