23.05.2014

»Reden ist Silber, Zuhören ist Gold«

Gut vorbereitet in Verhandlungen gehen? Gute Gespräche miteinander führen? Und am Ende Gutes erreichen?
Wie das geht, Schritt für Schritt, erklärt die Kommunikationstrainerin Daniela Dujmić-Erbe. Ihr ›VerständigungsWürfel« beruht auf den erfolgreichen Kommunikationsmodellen von Friedemann Schulz von Thun und Christoph Thomann.


Der VerständigungsWürfel
Ein Artikel von Daniela Dujmić-Erbe:


 »Wir leben im Kommunikationszeitalter: Überall wird gechattet, getwittert und gebloggt. Trotzdem bleibt die Verständigung häufig auf der Strecke: Nachrichten auf dem Anrufbeantworter, SMS und E-Mails bleiben unbeantwortet. Dabei ist Verständigung unabdingbar. Im Job, wenn es darum geht, Projekte gemeinsam durchzuführen oder Verträge abzuschliessen. Privat, wenn man sich mit dem Partner oder der Partnerin auf ein Urlaubsziel oder gar auf einen gemeinsamen Lebensplan einigen will.
 
Reden ist Silber, zuhören ist Gold
 
Nahezu jede Talkshow, in der sich Gäste gegenseitig ins Wort fallen, beweist: Verständigung kann nur gelingen, wenn sich die Gesprächspartner gegenseitig zuhören. Also versuchen, den anderen zu verstehen, statt um jeden Preis Recht haben zu wollen: Wenn ich mich in den anderen hineinversetze und dessen Perspektive einnehme, kann ich seinem Standpunkt vielleicht etwas abgewinnen und erkennen, was mir daran nützlich ist. Und schon rückt eine Einigung in Reichweite, die für beide Seiten eine Win-win-Situation darstellt.

Schritt-für-Schritt zur Verständigung

Wer eine Übereinkunft mit Mitarbeitern, Partnern oder Kollegen anstrebt, tut gut daran, bei der Gesprächsvorbereitung und bei der Gesprächsführung ein paar Grundregeln zu beherzigen.
 
Klären Sie die Wahrheit der Situation: Überprüfen Sie die Ausgangslage und wie es dazu gekommen ist.

  1. Kommen Sie mit sich selbst ins Reine: Was ist meine Motivation für das Gespräch? Wie stehe ich zur anderen Person und zur Sache? Und vor allem: Was ist mein Ziel? Was will ich vom anderen? und: Was bin ich bereit zu geben?
  2. Definieren Sie die Gesprächsinhalte: Was will ich über mich, meine Beziehung zum anderen und zur Sache sagen? Welche Forderung stelle ich und welche Einsatzbereitschaft signalisiere ich?
  3. Sprechen Sie positiv, wertschätzend, selbstbewusst und verbindlich. Verzichten Sie auf Weichspüler, negativ gefärbte Worte (nicht, schlecht, falsch), Konfrontationen und Ermahnungen. Wer auf Augenhöhe kommuniziert, lädt den anderen nach der eigenen Stellungnahme zum Dialog ein: Was halten Sie davon? Wie finden Sie das?
  4. Klären Sie durch Rückfragen alles, was Sie nicht verstehen. Halten Sie Vereinbarungen und Schnittmengen fest.
Die Fragen auf dem ›VerständigungsWürfel‹ führen die Nutzerinnen und Nutzer Schritt für Schritt durch die Gesprächsvorbereitung. Der ›VerständigungsWürfel‹ ist bunt, praktisch und faltbar – ein ›All-in-one-Instrument‹ für nahezu jede Kommunikationssituation. Er hilft, aktiv zuzuhören, wertschätzendes Feedback zu geben, auf konstruktive Art zu kritisieren – und er coacht durch Konflikte!«

 © Daniela Dujmić-Erbe


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