Hermeneutik
Aus dem Französischen übersetzt von Ulrike Blech
1. Auflage 2009
136 Seiten, kartoniert
12,90 € [D]
ISBN 978-3-8252-3202-3
V&R UTB
Kurzinformationen
Dies Werk bietet den ersten zusammenfassenden (»synthetischen«) Überblick.Ausführliche Informationen
Hermeneutik, entstanden aus Überlegungen zur Kunst des Übersetzens und zur Frage nach der Wahrheit in den Geisteswissenschaften, ist dank Dilthey, Nietzsche und Heidegger eine allgemein anerkannte Philosophie der Interpretation geworden. Am konsequentesten durchdacht, von stärkster Nachwirkung waren dabei die Gedankengänge von Hans-Georg Gadamer (1900–2002) und Paul Ricœur (1913–2005).
Jean Grondin widmet sich den Ursprüngen der Hermeneutik, ihren wichtigen philosophischen Vertretern und den Diskussionen, die das Thema der Hermeneutik hervorgerufen hat, daneben auch der Frage nach dem Sinn ihrer Universalität. Damit bietet dies Werk den ersten zusammenfassenden Überblick über diese bedeutende philosophische Strömung.
Die Übersetzung des französischen Originals wurde vom Autor durchgesehen und aktualisiert.
Rezensionen
Inhalt
Einführung. Was Hermeneutik alles sein kannI. Die klassische Auffassung von Hermeneutik
II. Entstehen einer universelleren Hermeneutik im 19. Jahrhundert
1. Friedrich Schleiermacher (1768–1834)
2. Wilhelm Dilthey (1833–1911)
III. Die existenziale Wende der Hermeneutik
bei Heidegger
1. Eine Hermeneutik der Faktizität
2. Die Hermeneutik des Daseins in Sein und Zeit
3. Eine neue Hermeneutik des Verstehens
4. Der Zirkel des Verstehens
5. Heideggers spätere Hermeneutik
IV. Bultmanns stillschweigender Beitrag zur Entstehung der nachheideggerschen Hermeneutik
V. Hans-Georg Gadamer
Eine Hermeneutik des Verstehensgeschehens
VI. Hermeneutik und Ideologiekritik
VII. Paul Ricœur
Eine Hermeneutik des historischen Selbst angesichts des Konfliktes der Interpretationen
VIII. Hermeneutik und Dekonstruktion
IX. Postmoderne Hermeneutik. Rorty und Vattimo
Schlussfolgerung
Die Gesichter der hermeneutischen Universalität
Bibliografie
Register