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Rainer M. Holm-Hadulla

Leidenschaft: Goethes Weg zur Kreativität

Eine Psychobiographie


2., bearb. Auflage 2009
276 Seiten, kartoniert
19,95 € [D]
ISBN 978-3-525-40409-6

Kurzinformationen

Scharfsinniges psychologisches Porträt und unterhaltsamer Werküberblick in einem.

Ausführliche Informationen

Goethe war nicht nur ein begabtes Kind, ein vielgeliebter Dichter und bedeutender Politiker, sondern hat während seines gesamten Lebens gesucht, geirrt und gelitten. Er verfügte jedoch über die besondere Fähigkeit, seelische Erschütterungen anzunehmen und für die Entwicklung seiner Kreativität zu nutzen.
Die Psychologie hat seit der Zeit Goethes große Fortschritte gemacht und die Neurobiologie revolutionäre Erkenntnisse über den menschlichen Geist ermöglicht. Dennoch existieren bislang keine Dokumente, die so eingehend die Entwicklung der Kreativität beschreiben wie Goethes Briefe und Werke sowie die detaillierten Beschreibungen seitens seiner Familienangehörigen, Freundinnen und Freunde. Sein Weg zur Kreativität ist auch heute noch höchst inspirierend und regt dazu an, die eigenen schöpferischen Seiten zu entwickeln. Die Beschäftigung mit Goethes Weg zur Kreativität ist damit nicht nur ein intellektuelles Vergnügen, sondern hat auch lebenspraktischen Nutzen.

Rezensionen

»Das Buch ist zeitlos anregend und informativ; es schärft die Sinne für den Reichtum menschlichen Bewältigungspotenzials.«
Klaus Brath, Psychologie heute
»Rainer M. Holm-Hadulla hat mit der vorliegenden Psychobiografie ein interessantes, äußerst lesenswertes und allgemeinverständliches, auf den Erkenntnissen der modernen Psychologie basierendes Buch über den großen deutschen Dichter geschrieben, das durchaus allgemeingültige Aussagekraft besitzt.«
Heike Geilen, literaturnetz.com
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»Die Lektüre dieses Buchs ist nicht nur ein großes intellektuelles Vergnügen, sondern auch von lebenspraktischer Bedeutung.«
Manfred Cierpka, Deutsches Ärzteblatt
»In der vorliegenden Psychobiographie geht Holm-Hadulla der Frage nach welche Umstände die überbordende Kreativität Goethes auslösten und immer wieder gefördert haben. Der Psychotherapeut lotet das gesamte Leben, aber auch viele der Werke des Dichters diesbezüglich aus und kommt zu bemerkenswerten Ergebnissen.«
Helga König, www.amazon.de
Zur vollständigen Besprechung (...)
»... eine kenntnisreiche und flüssig geschriebene Studie.«
Sandra Kluwe, www.literaturkritik.de
Zur vollständigen Rezension (...)
»Von der Leidenschaft, die der Autor da für seinen Gegenstand entwickelt, kann man sich anstecken lassen.«
David Lätsch, Jahrbuch Literatur und Medizin

Inhalt

Goethes Weg zum schöpferischen Leben

Teil 1: Leben und Werk

Kindheit und Jugend: Frankfurt 1749–1765 (Catharina Elisabeth)
Leipziger Studentenkrise 1765–1768 (Käthchen)
Rückkehr ins Elternhaus 1768–1770 (Cornelia)
Flucht vor der Liebe: Straßburg 1770–1771 (Friederike)
Frankfurter Refugium 1771–1772 (Cornelia)
Leidenschaft und Entsagung: Wetzlar 1772 (Charlotte)
Frankfurter Geniezeit 1772–1775 (Lili)
Goethes Konflikte im Spiegel seiner frühen Dramen
Zeit der Reife: Weimar 1775–1786 (Charlotte)
Neugeburt in Italien 1786–1788 (Faustina)
Die große Liebe: Weimar 1788–1806 (Christiane)
Politische Veränderungen und neue Leidenschaften 1806–1821 (Wilhelmine, Silvie, Marianne)
Späte Liebe, Alter und Abschied 1821–1832 (Ulrike)

Teil 2: Kreativität, Lebenskunst und Krankheit

Leben als kreative Selbstverwirklichung: »Wilhelm Meister«
Goethes Kreativität aus Sicht der modernen Forschung
Goethes Lebenskunst
Goethes »gesunde Krankheit«

Teil 3: Goethes Vermächtnis

Dank

Literatur