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Edgar Voltmer
Claudia Spahn

Soziale Unterstützung und Gesundheit von Ärzten


Zeitschrift für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
2009/55,1

S. 51–69

2009
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19,20 € [D]
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Social support and physicians’ health

Zusammenfassung

Fragestellung: Soziale Unterstützung (SU) hat sich in den letzten Jahrzehnten als wesentliche gesundheitspsychologische Ressource bei der Prävention psychischer Störungen und körperlicher Erkrankungen sowie der Förderung und Wiederherstellung von Gesundheit erwiesen. In dieser Arbeit soll die Bedeutung der sozialen Unterstützung für Gesundheit und Wohlbefinden von Ärzten untersucht werden.
Methode: Systematische Literaturrecherche in PubMed für den Zeitraum von 1970 bis 2007 mit den Schlüsselworten »social support«, »physicians«, »physician’s role« beziehungsweise »medical staff, hospital« aus den medical subheadings (MeSH). Aus den recherchierten Quellen wurden als zusätzlich relevante Suchstichworte »marriage«, »spouse«, »friends« und »selfhelp groups« (MeSH) identifiziert und recherchiert.
Ergebnisse: Für die Bereiche Kollegen und berufliches Netzwerk (30 Quellen), Ehe/Ehepartner (47), Freunde (3) und Unterstützungsgruppen (13) konnten deutliche Effekte der sozialen Unterstützung für die Gesundheit von Ärzten nachgewiesen werden. Ärztinnen scheinen in stärkerem Maße soziale Unterstützung zu suchen und davon zu profitieren. Informelle Freundschaftsbeziehungen stellen ein noch wenig erforschtes Gebiet dar.
Diskussion: Soziale Unterstützung erscheint als eine unter den Belastungen des ärztlichen Alltags gefährdete Ressource, die gleichwohl ganz wesentlich zur Prophylaxe von Burnout und anderen berufsbedingten Symptomen und Erkrankungen beitragen könnte.

Keywords

Burnout
Health Resource
Physicians
Prevention
Social Support