Eva Lehmann
Chancen und Grenzen in der Begleitung von jugendlichen Müttern, ihren Partnern und Babys: eine Kasuistik
Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie
2010/59,5
S. 359–371
2010
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Zusammenfassung
Wenn minderjährige Mädchen schwanger werden, ist häufig eine Vielzahl von Helfern alarmiert und involviert. Dabei gilt es, sowohl die Risikofaktoren und Ressourcen der jungen Frau einzuschätzen, als auch eine schützende Hand über das (noch ungeborene) Kind zu halten. Weitere Familienmitglieder, deren Leben entscheidende Veränderung erfahren, wie der Kindsvater, geraten ob der Komplexität solcher Fallgeschichten häufig aus dem Fokus des Helfersystems. Was kann getan werden, wenn elterliche Kompetenzen nicht ausreichend vorhanden sind, sondern beispielsweise mit Hilfe von Institutionen gefördert und hergestellt werden muss? Welche Beziehungen innerhalb der Familie, aber auch nach außen gerichtet, sollten betrachtet, geschützt und unterstützt werden? Anhand eines Fallbeispiels sollen Schwierigkeiten und Möglichkeiten der Begleitung einer sehr jungen Familie aufgezeigt werden.
Schlagwörter
Teenager-Mütter, Schwangerschaft, frühe Intervention, Eltern-Kind-Interaktion, Helfersystem
Keywords
teenage mothers, pregnancy, early intervention, parent-infant-interaction, social support system