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Manuela Wiedmaier

Wenn sich zwei zusammen Gott und die Welt ausmalen …

Zur Bedeutung der Interaktion in Malprozessen über Gottesvorstellungen als religiösen Bildungsprozessen


Wege zum Menschen
2010/62,3

S. 249–260

2010
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8,90 € [D]
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Zusammenfassung

Gottesvorstellungen sind nicht statisch und entwickeln sich nicht isoliert, sondern immer in Interaktion mit anderen Menschen. Wenn zwei Mädchen oder Jungen zusammen Bilder darüber malen, wie sie sich Gott vorstellen, zeigt sich die gemeinsame Auseinandersetzung insbesondere durch die Interaktion der Kinder als religiöser Bildungsprozess. Anhand eines Fallbeispiels wird gezeigt, inwiefern die Interaktion der Kinder als Ko-Konstruktion von religiösen Deutungen zu betrachten ist.