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Kurt Nowak (Hg.)
Otto Gerhard Oexle (Hg.)

Adolf von Harnack

Theologe, Historiker, Wissenschaftspolitiker


Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte, Band 161
1. Auflage 2001
448 Seiten mit 1 Abb., Leinen
48,95 € [D]
ISBN 978-3-525-35477-3

Kurzinformationen

Der Theologe wird eingehend in seiner Bedeutung für Wissenschaft und Kultur, als Präsident der neu gegründeten Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft und in seinem Verhältnis zu seinen Zeitgenossen vorgestellt.

Ausführliche Informationen

Adolf von Harnack war ein herausragender Repräsentant der deutschen Wissenschaft im Kaiserreich und in der Weimarer Republik. Seine Wirkung ging weit über sein Fach, die protestantische Theologie, hinaus und bezog sich auch auf die Wissenschaftspolitik.
Als Theologe vertrat Harnack eine historisierende Deutung des Christentums, was ihm den Widerstand von Seiten der protestantischen Orthodoxie einbrachte. Auch seine Nähe zur Politik bot Kritikern Angriffsflächen. Harnack entwickelte sich schon früh zum genialen Organisator der Wissenschaft als »Großbetrieb«. So öffneten sich ihm auch die Türen zur säkularen Macht und zum engsten Kreis des Hofes. Unter anderem wurde er Präsident der neugegründeten Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft (Vorgängerin der Max-Planck-Gesellschaft); hier konnte er seine Fähigkeit des Interessenausgleichs sowie seine Kontakte zu Führungskräften in Politik und Wirtschaft zur Geltung bringen.
Die Autoren fragen nach dem Verhältnis Harnacks zu Zeitgenossen und nach seiner Bedeutung für Wissenschaft und Kultur.

Beiträger

Mit Beiträgen von: R. vom Bruch, L. Burchardt, P. Gruson, G. Hübinger, H. Lehmann, C. Markschies, B. Moeller, K. Nowak, O.G. Oexle, S. Rebenich, T. Rendtorff, J. Renn / G. Castagnetti / S. Rieger, H. Ruddies, R. Staats, R. Vierhaus, M. Weitlauff.