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Fuat Oduncu (Hg.)
Ulrich Schroth (Hg.)
Wilhelm Vossenkuhl (Hg.)

Transplantation

Organgewinnung und -allokation


Medizin – Ethik – Recht, Band 2
1. Auflage 2003
419 Seiten mit 23 Abb. und 28 Tab., kartoniert
7,95 € [D] (unverbindliche Preisempfehlung)
Bei Abnahme der Reihe: 7,95 € [D]
Information zu den Serienpreisen
ISBN 978-3-525-45708-5

Kurzinformationen

Hochrangige interdisziplinäre Beiträge informieren sachlich über die sich zunehmend verzweigende Transplantationsmedizin.

Ausführliche Informationen

Menschen, die ein neues Herz oder eine neue Niere nach einer meist langen Leidenszeit erhalten haben, feiern den Tag ihrer Organtransplantation als zweiten Geburtstag. Andere wiederum können den Gewinn an Lebensqualität etwa durch die Transplantation von Augenhornhaut oder Gehörknöchelchen buchstäblich mit eigenen Augen sehen, mit eigenen Ohren hören. Einerseits sind die Fortschritte in der Transplantationsmedizin Voraussetzung dafür. Andererseits klafft die Schere zwischen Bedarf und Angebot an transplantablen Organen unaufhaltsam auseinander. Die Spendenbereitschaft stagniert. Das gründet vor allem auf Ängsten durch unzureichende Informationen.
Namhafte Wissenschaftler diskutieren in ihren Beiträgen aus Medizin, Pflege, Gentechnologie, Psychologie, Ethik, Recht und Theologie die vielschichtigen Aspekte der modernen Transplantationsmedizin. Größtmögliche Objektivität und Sachlichkeit sind die Voraussetzung für Meinungsbildung und persönliche Entscheidungsfindung.

Rezensionen

»Der Band ist ein eindrucksvolles Zeugnis wissenschaftlich kompetenter Bearbeitung der vielen Fragen um die Transplantationsmedizin. Er vergisst keine der Seiten, weder die wissenschaftlich-technische, organisatorische noch die menschliche und psychologische, ja religiöse Dimension. In seiner Offenheit bietet er sich selbst als eine Art Gesprächsforum dar, ohne den Leser auf eine Meinung festzulegen. In diesem Sinne hilft er sehr, irrationalen Ängsten entgegenzusteuern und die rationale Klärung der ethischen, menschlichen und juristischen Probleme im Feld der Transplantationsmedizin zu bearbeiten.«
Josef Römelt, Zeitschrift für medizinische Ethik