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Eckard Lefevre

Studien zu den Quellen und zum Verständnis des Prometheus Desmotes


Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Philologisch-Historische Klasse. Dritte Folge, Band 252
1. Auflage 2003
190 Seiten, Leinen
56,95 € [D]
ISBN 978-3-525-82524-2

Kurzinformationen

Der ›Gefesselte Prometheus‹ als Umdichtung des aischyleischen ›Gelösten Prometheus‹ und als Produkt sophistischen Denkens.

Ausführliche Informationen

Unter Aischylos’ Namen ist die Tragödie ›Der Gefesselte Prometheus‹ (Prometheus Desmotes) überliefert. Aufgrund seiner ungewöhnlichen Struktur, der Sprache und des Weltbilds regen sich seit dem Ende des 19. Jahrhunderts Zweifel an der Echtheit des Stücks. Der Autor versucht, seine Unechtheit und Abhängigkeit von mehreren aischyleischen Tragödien (darunter dem ›Gelösten Prometheus‹, Prometheus Lyamenos) zu erweisen. Dagegen wird nicht die Ansicht führender Forscher geteilt, auch der ›Gelöste Prometheus‹ und der ›Feuerbringer Prometheus‹ (Prometheus Pyrphoros) seien unecht. Es wird gezeigt, dass das Stück um 425 v. Chr. unter dem Einfluss der Sophistik entstanden ist.