Von der Tora zum Nomos
Untersuchungen zur Übersetzungsweise und Interpretation im Septuaginta-Psalter
Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Philologisch-Historische Klasse. Dritte Folge, Band 257
Mitteilungen des Septuaginta-Unternehmens der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Band 27
1. Auflage 2003
232 Seiten, Leinen
75,95 € [D]
ISBN 978-3-525-82529-7
Kurzinformationen
Beim Übersetzen der hebräischen Psalmen ins Griechische durch die Septuaginta wurde der Text konservativ ausgelegt und erfuhr eine Akzentverschiebung vom hebräischen »tora« zum griechischen »nomos«.Ausführliche Informationen
Wie sind die hebräischen Psalmen in der Septuaginta (LXX) ins Griechische übersetzt worden? Was lässt sich aus der Wiedergabe über die Interpretation des Ausgangstextes durch den Übersetzer, sein Toraverständnis folgern? Werden die hebräischen Psalmen in der LXX »vergesetzlicht«? Die Wiedergabe charakterisiert Fehlverhalten als Gesetzwidrigkeit und Übeltäter als Gesetzesgegner – ohne einen Nomismus zu vertreten, sondern als konservative Auslegung der Vorlage. Die Entstehung von der Tora in den hebräischen Psalmen zum Nomos in der LXX lässt sich nur auf der Grundlage der Übersetzungsweise adäquat nachzeichnen.